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Spirituosen und Weine

    Portwein

    Bei Portwein handelt es sich, ähnlich wie bei Sherry und Madeira, um einen aufgespriteten Wein mit einem delikaten Geschmacksprofil. Bei dieser Art von fortifiziertem Wein wird der Gärprozess vor seinem natürlich Ende durch die Zugabe von Weindestillat unterbrochen. Dadurch wird der Wein zum einen alkoholstärker und zum anderen behält er eine größere Restsüße bei. Dieses Vorgehen stammt noch aus der Zeit, in der die Gärung der Weine in den meist heißeren südeuropäischen Ländern häufig mehr einem Glücksspiel glich, da diese oft nur schwer zu steuern und kontrolliert zu beenden war.

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    Katholische Mönche sollen in Portugal als Erste die Technik entwickelt haben, ihre Weine aufzuspriten und auf diese Weise lager- und transportfähigen Wein herzustellen. Aus dieser Not ist mittlerweile jedoch eine angesehene Tugend erwachsen, die nur noch dem Qualitätserhalt dient, da das Aufspriten bei den heutigen technischen Möglichkeiten im Grunde nicht mehr nötig wäre. Nach wie vor spielen die großen Handelshäuser eine bedeutende Rolle bei der Erzeugung von Portwein. Klangvolle Namen wie Taylor’s, Kopke oder Niepoort zeugen davon, dass Kellerei und Handel lange Zeit von ausländischen Handelsunternehmen dominiert wurden. Heute gehen immer mehr kleinere Quintas dazu über, ihren Port selbst zu erzeugen und zu vermarkten.

    Portwein wurde nach der portugiesischen Stadt Porto benannt und kommt ausschließlich aus Portugal, genauer aus dem Douro-Tal im Norden des Landes. Dort unterteilt sich die Anbaufläche in insgesamt drei Gebiete: Baixo Corgo, Cima Corgo und Douro Superior. Seine Herkunft ist geschützt und es gibt Port in vielen unterschiedlichen Varianten, bei denen verschiedene Rebsorten zum Einsatz kommen können. Zu den hochwertigsten Rebsorten zählt zweifellos die autochthone Rebsorte Touriga Nacional.

    Die Portweinqualitäten unterscheiden sich vor allem nach der Ausbaumethode und ihrem Reifegrad. Grundsätzlich lässt sich Portwein in vier Kategorien aufteilen: Ruby, Tawny, White Port und Rosé. Eine besondere Spezialität ist der seltene Vintage Port, der nur in außergewöhnlichen Jahrgängen zur Perfektion gelangen kann. Als einziger Portwein reift Vintage Port durch sein Depot noch in der Flasche nach, in die er etwa zwei bis drei Jahre nach dem Aufspriten abgefüllt wird, um sich dort zum Teil über Jahrzehnte hinweg zu entwickeln. Angesichts der Vielfalt gibt es sowohl Portweine, die sich als Apéritif eignen als auch solche, die einen wunderbaren Digestif abgeben. Ihre Aromatik entfaltet sich am besten in einem tulpenförmigen Glas, wie es auch gerne bei Sherry und Likören zum Einsatz kommt.

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