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    Ouzo

    Ouzo ist ein destillierter Anis aus Griechenland oder Zypern, dessen Bezeichnung durch eine entsprechende Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates geschützt ist. Deshalb darf Ouzo nur in Griechenland und Zypern hergestellt werden. Dabei werden folgende geografische Unterkategorien gebildet: Mitilene, Plomari, Kalamata, Thrakien und Mazedonien. Als destillierter Anis besteht Ouzo zu mindestens 20 % aus Alkohol, der unter Beigabe von Anis und/oder Sternanis und/oder Fenchel destilliert wurde.

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    Wenn die geografische Herkunft näher spezifiziert ist, können weitere Samen, Pflanzen, Früchte oder Mastix, das Harz des Mastix-Pistazienbaumes (Pistacia lentiscus), hinzukommen. Die größten Erträge an Mastix liefert traditionell die griechische Insel Chios in der Ostägäis, wobei Mastix schon im alten Ägypten sehr gefragt war. Der Mindestalkoholgehalt des griechischen Anisschnapses beträgt immer 35 Volumenprozent.

    Die Entstehung von Ouzo reicht mindestens bis ins 19. Jahrhundert zurück, denn seitdem wird er nachweislich industriell hergestellt. Seine Beliebtheit nahm Anfang des 20. Jahrhunderts wesentlich zu, was international betrachtet auch mit dem Verbot von Absinth zusammenhängen dürfte. Die Wurzeln liegen im Raki, der seit dem 15. Jahrhundert im gesamten Osmanischen Reich gebrannt wurde, den griechischen Teil mit eingeschlossen. Auch der Tsiporu, ein traditioneller Tresterbrand aus der Region Mazedonien im Norden Griechenlands, kommt als Vorgänger in Frage, weil er häufig mit Anis aromatisiert wird. Mönche des Heiligen Bergs Athos sollen Triporu im 14. Jahrhundert zum ersten Mal hergestellt haben.

    Besonders viele Destillerien haben sich auf der Insel Lesbos in der nördlichen Ägäis angesiedelt. Zu den bekannten Marken zählen heute Ouzo 12, Plomari, Pilavas und Tsantali.

    Die Trinkgewohnheiten von Deutschen und Griechen unterscheiden sich gerade in Bezug auf Ouzo grundlegend. Während Ouzo in Deutschland meist entweder als Aperitif oder als Digestif gereicht wird, genießen die Griechen ihn am liebsten in Begleitung zum Essen, beispielsweise zu Mezedes, diesen kleinen Speisen, die den spanischen Tapas ähneln. Er wird dann üblicherweise verdünnt mit kaltem Wasser und wahlweise mit Eis getrunken. Dabei stellt sich wie beim Pastis und Raki auch die typische Trübung ein. Dieser Louche-Effekt ist auf die ätherischen Öle aus den Anissamen und anderen Botanicals zurückzuführen, die sich in Wasser kaum lösen, wodurch das Licht gestreut wird, sodass sich eine milchig-weiße Trübung ergibt.

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