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    Blend

    Blended Scotch ist eine Mischung aus Malt und Grain Whisky, die weltweit immer noch die meistverkaufte schottische Whiskysorte ist. Erst in den letzten Jahren hat Single Malt kräftig aufgeholt. Die Beliebtheit der Blends ist damit zu erklären, dass der leichtere und geschmacklich weniger intensive Grain Whisky den Malt geschmeidig abrundet. In der wohl komponierten Vermählung ergeben sich jeweils eigenständige Geschmacksprofile von gleichbleibender Qualität. Hier ist das große Geschick eines erfahrenen Master Blenders gefragt. Neben dem Wissen um die Eigenschaften und Stile der schottischen Whiskyregionen spielen nicht zuletzt die Reifung und die Verfügbarkeit des Whiskys eine entscheidende Rolle.

    Blended Scotch wurde erst durch die Entwicklung der Patent Still im Jahre 1830 möglich, deren kontinuierliches Brennverfahren sich grundlegend von den kupfernen Pot Stills der Malt-Brennereien unterscheidet. Der daraus gewonnene und vergleichsweise leichte Grain Whisky unterscheidet sich nicht nur durch die Methode von Malt Whisky, vielmehr dürfen die Brennereien für Grain Whisky neben der vergleichsweise kostspieligen Gerste auch andere Getreidesorten heranziehen. In Schottland ist dies heute überwiegend Weizen. Gebrannt wird stets sortenrein. Da Grain Whisky durch das Verfahren wesentlich wirtschaftlicher und in großem Stil hergestellt werden kann, gibt es in Schottland nur etwas mehr als eine Handvoll Brennereien für diese Whiskysorte, die sich schwerpunktmäßig in den Lowlands angesiedelt haben.

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    Andrew Usher gilt weithin als Pionier des Blendings in Schottland. Er setzte Maßstabe zur Vereinheitlichung der Qualität seiner Blends und trieb damit den Erfolg schottischen Whiskys wesentlich voran. Die Ursprünge von Blended Scotch sind in der Distribution der Brände zu suchen. Weil in der Anfangszeit eine Abfüllung von Whisky in Flaschen noch nicht praktikabel war, verkauften die Brennereien ihren Whisky fassweise an Lebensmittel- und Weinhändler sowie an die Gastronomie. Dort wurde Whisky dann direkt aus dem Fass abgefüllt bzw. ausgeschenkt. Johnnie Walker, George Ballantine und die Brüder Chivas fingen alle als Händler an und schufen ihre eigenen Mischungen, die den Stil ihres Hauses verkörperten. John Dewar füllte später als einer der Ersten Blender seine eigene Marke Dewar’s in Flaschen ab. Weitere Wegbereiter des Blended Scotch waren Marken wie Black & White, Haig, VAT 69, und White Horse.

    Anfangs waren die Mischungen des Blended Scotch noch recht einfach gehalten, was dem Verkauf in kleinerem Maßstab geschuldet war. In Folge der steigenden internationalen Nachfrage wuchsen mit den Handelsunternehmen auch die Möglichkeiten der Kunst des Blendings. Komplexe Blends aus bis zu 40 verschiedenen Malts und zwei oder drei Grain Whiskys sind deshalb heute keine Seltenheit mehr. Der Maltanteil liegt dabei meist zwischen 5 und 60 Prozent. Wenn ein Alter auf den Etiketten angegeben wird, handelt es sich um den jüngsten Whisky des Blends.

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