Island Whisky – das Beste von Schottlands Inseln

Island Whisky

Island Whisky stammt von den wilden, stürmischen und wunderschönen schottischen Inseln. Hierzu zählen die Inneren Hebriden und nördlichen Inseln. Erst vor kurzer Zeit wurde den Islands der eigene Status als Whisky Region entzogen. Island Whisky zählt nun laut der offiziellen schottischen Whiskyvereinigung, der Scotch Whisky Association, zu den Highlands. Doch wir möchten der ehemaligen Region unseren Respekt zollen und stellen Ihnen heute die verschiedenen Inseln und Destillerien sowie unsere Empfehlungen für Island Whisky vor.

Der Region ist kein eindeutiger Stil zu zuordnen. Die Spirituosen sind je nach Brennerei kräftig, rauchig und stark phenolhaltig. Meer und Salz wirken sich ebenfalls auf den Geschmack aus. Doch auch würziger Honig, Früchte und eine sanfte Süße finden ihren Weg in den Island Whisky.

Zu den Inseln gehören Orkney und Skye, die hoch im Norden dem stürmischen Wetter und den kräftigen Wellen des Atlantiks ausgesetzt sind. Die südlichen Inseln Mull, Arran und Jura liegen hingegen deutlich geschützter. Die Insel Islay ist, geografisch gesehen, ebenfalls Teil der Region. Dennoch zählt sie in Fachkreisen als selbstständige Whiskyregion, da auf ihr acht aktive Destillerien mit einem ganz eigenen Stil brennen. Schauen Sie doch dazu mal in unseren Blogbeitrag Islay Whisky – rauchig bis maritim.

Zur Region von Island Whisky gehören somit fünf Inseln, die wir Ihnen nun von Nord nach Süd mit ihren Destillerien vorstellen:



Orkney

Hoch im Norden Schottlands liegt die Inselgruppe Orkney. Um die 70 Inseln sind um die Hauptinsel Mainland verteilt. Auf dieser befinden sich die beiden nördlichsten Brennereien Schottlands: Highland Park und Scapa. Dabei hat es uns vor allem Highland Park angetan. Die Brennerei hat ihren eigenen Stil gefunden, spielt gerne mit Kontrasten und steht für einen süß-rauchigen Whisky.

Ihren Namen haben die Inseln von den Wikingern erhalten. Sie herrschten vermutlich ab dem 9. Jahrhundert über sie. Der Name Orkney leitet sich vom altnordischen Orkneyjar ab und kann mit Insel der Seehunde übersetzt werden. Auch viele weitere Ortsnamen erinnern an die Zeit der Wikinger. Durch eine Heirat fielen die Inseln im 15. Jahrhundert zurück an Schottland. 

Orkney liegt vom Wetter ungeschützt zwischen Atlantik und Nordsee. Durch die Nähe zum Golfstrom ist das Klima kühl, aber dennoch gemäßigt. Im kühlen Sommer weht eine leichte Brise über die 990 km² der Inselgruppe. Diese verwandelt sich während des milden Winters in einen starken Wind, mit Geschwindigkeiten um die 50 km/h. Perfekte Bedingungen für eine lange und langsame Whiskyreifung.

 

Highland Park

Die nördlichste Brennerei für Island Whisky ist gleichzeitig auch die nördlichste Brennerei Schottlands. Highland Park liegt nicht direkt in den Highlands, gehört aber nun doch offiziell zu dieser Region. Sie wurde in den 1790er Jahren durch David Robinson in Kirkwall, dem Verwaltungssitz von Orkney, gegründet. 1895 übernahm Glen Grant das Unternehmen, bevor es 1935 an Highland Distillers ging.

Als eine der wenigen Destillerien arbeitet sie bis heute sehr traditionell. Highland Park besitzt eigene Malzböden, die sogenannten floor maltings. Dort wird das eingeweichte Getreide bei maximal 16° Celsius zur Keimung gebracht. Diese Prozedur dauert mehrere Tage und ist äußerst arbeitsintensiv, da die Gerste etwa alle acht Stunden von Hand gewendet werden muss. Anschließend trocknet die Brennerei das grüne Malz in den beiden eigenen Öfen, die in der Fachsprache Kiln heißen. Torf und Heidekraut verleihen dem Rauch eine gewisse Würze und Süße.

Für die Destillation nutzt Highland Park Wasser aus der nahegelegen Cattie Maggie Quelle. In zwei Wash und zwei Spirit Stills entsteht ein Destillat von höchster Qualität. Anschließend lagert es für mehrere Jahre in ehemaligen Sherryfässern.
So entsteht ein rundum harmonischer Whisky, der von einer angenehmen Torfnote geprägt ist. Auch die Seeluft hat ein paar würzige Spuren hinterlassen, die sich gut in das Bouquet einfügen. Heidekraut und Sherryfässer verleihen dem Whisky außerdem klare und süße Fruchtaromen.

->Zur Übersicht

Highland Park 12 Years

Highland-Park-12-Years

Als Erstes möchten wir Ihnen eines der Aushängeschilder der Brennerei vorstellen: den zwölfjährigen Highland Park. In ihm vereinen sich die klassischen Aromen Heidekraut, Rauch und Sherry. Der komplexe Single Malt hat einen mittleren Körper sowie ein angenehm trockenes Mundgefühl. Im Bouquet vermählen sich Salz, Honig, Nüsse, Orangen, Jasmin und grüner Tee. Ein rauchiges Finish rundet den 12 Years von Highland Park ab.

Highland Park Loyalty of the Wolf

Highland-Park-Loyalty-of-the-Wolf

Mit dem Loyalty of the Wolf, auf Deutsch Loyalität des Wolfes, erinnert sich Highland Park an die Wikingergeschichte der Inseln. Durch das unbeständige Wetter und das entbehrungsreiche Leben war der Zusammenhalt in den frühen Wikingerfamilien besonders stark. Die Brennerei vergleicht ihn mit der Verbundenheit in einem Wolfsrudel. Mit dem 14-jährigen Single Malt würdigt Highland Park den Mut, die Entscheidungskraft und die Zusammenarbeit seiner früheren Bewohner.
Der süße, rauchige Whisky erinnert an Vanille, Gebäck, Äpfel und Zimt. Er spielt gekonnt mit Kontrasten und umspielt die Zunge mit seiner weichen Textur.

Sondereditionen

Zum breiten Sortiment der Brennerei zählen auch viele Sondereditionen, die sehr häufig an die Wikingervergangenheit von Orkney erinnern. Wir möchten Ihnen die Fire and Ice Edition ans Herz legen.
Zu Ehren des ältesten altnordischen Gedichts Poetic Edda hat die Brennerei die beiden Single Malts Fire Edition und Ice Edition geschaffen. Bei diesem alten Text geht es um einen Kampf der Götter gegen Riesen aus Eis und Feuer. Hierbei wird die alte Welt zerstört und es entsteht eine neue. Wie auch Eis und Feuer stehen sich die beiden Whiskys konträr gegenüber. Die Ice Edition kommt frisch, fruchtig und würzig, rauchig daher, die Fire Edition süß, fruchtig, etwas schwerer und auch dezent rauchig.

Highland-Park-Fire-Edition

Highland-Park-Ice-Edition

 

 

->Zur Übersicht

Scapa

Scapa liegt etwa zwei Kilometer südlich von Highland Park in St. Ola, Kirkwall. Die Brennerei existiert bereits seit 1885, wurde aber zwischenzeitlich stillgelegt, von 1934 bis 1936 und von 1994 bis 1997. Außerdem unterstützte die Highland Park Brennerei Scapa auch für einige Jahre, damit diese teilweise in Betrieb bleiben konnte.

Seit 15 Jahren ist die Destillerie nun wieder voll aktiv und mit fünf Mann besetzt. Sie ist eine der wenigen, die traditionell handwerklich betrieben wird. Dank des letzten Lomond Wash Stills sind die Scapa Whiskys sehr fruchtig. Das Wasser stammt aus den Orquil Springs Quellen und schmeckt etwas nach Torf. Da Scapa auf getorftes Malz verzichtet, verfügt ihr Whisky so über eine sehr zurückhaltende, elegante Torfnote.

Scapa Skiren

Scapa-Skiren

Die momentan einzige verfügbare Abfüllung der Brennerei ist der Scapa Skiren. Der Single Malt trägt mit Skiren einen altnordischen Namen, der übersetzt heller, glitzernder Himmel bedeutet.
Am Gaumen entfaltet der Whisky seinen weichen und cremigen Charakter. Dieser entwickelt sich während der Lagerung in First-Fill Fässern aus amerikanischer Eiche. Sein Bouquet ist äußerst vielschichtig und vereint die Aromen von würzigem Heidehonig, süßen Früchten und Gewürzen.

->Zur Übersicht


Skye

Der nächste Stopp auf unserer Island Whisky Tour liegt auf Skye. Die Insel liegt vor der Westküste Schottlands. Mit 1.656 km² und 9.000 Bewohnern ist sie die größte Insel der Inneren Hebriden. Sie ist vor allem für ihre wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaft bekannt. Das Wetter ist im Sommer relativ mild. Während des restlichen Jahres wird es nass, kühl und vor allem windig. Das raue Wetter hat ihr den Beinamen Insel des Nebels verliehen.

Die Haupteinnahmequellen der Insel sind Landwirtschaft, Tourismus, Fischerei und natürlich Whisky. Mittlerweile gibt es leider nur noch eine aktive Brennerei auf Skye: Talisker. Doch diese zeichnet sich durch einen spannenden Stil aus, der sich keiner Whiskyregion zuordnen lässt.

Doch auch der älteste Whiskylikör Schottlands Drambuie steht in einer engen Verbindung zur Insel und zum schottischen Freiheitskampf. Die ursprüngliche Rezeptur war ein Familiengeheimnis der königlichen Familie Stuart. Nach seinem missglückten Versuch, seinen Anspruch, auf den Thron, gültig zu machen, floh Prinz Charles Edward III. Stuart, auch bekannt als Bonnie Prince Charlie, durch die Highlands.

Schließlich landete er auf der Insel Skye beim MacKinnon Clan. Vor seiner Rückkehr ins Exil überließ er der Familie sein Whiskylikör Rezept, den bis heute bekannten und beliebten Drambuie.

Talisker

Talisker ist die einzige Destillerie auf der Insel Skye. 1831 wurde sie von den Brüdern Hugh und Kenneth MacAskill aufgebaut. Direkt an der Südküste des Meeresarms Loch Harport gelegen, ist sie den Launen von Wetter und Meer ausgeliefert.  

Zu Beginn mussten sich die MacAskills gegen die Kirche durchsetzen. Obwohl der Talisker Whisky schon bald berühmt war, litt die Brennerei jedoch unter häufigen Eigentümerwechseln und Geldproblemen. Erst als der schottische Schriftsteller Robert Louis Stevenson etwa 50 Jahre nach der Gründung Talisker Whisky als „The Kin o’drinks as I conceive it“ (Den König aller Getränke, wie ich ihn mir vorstelle) beschrieb, wurde er zu einem der beliebtesten schottischen Single Malts.

Der gute Ruf ist bis heute zu Recht geblieben. Der Whisky wird in fünf mit Dampf beheizten Brennblasen produziert, zwei Wash und drei Spirit Stills. Alle verfügen über einen Kondensator in Spiralform, der auch unter dem Namen Worm Tub bekannt ist. Das Gerstenmalz stammt von den Glen Ord Central Maltings. Talisker verfeinert den vollmundigen Whisky mit torfhaltigem Wasser aus der Cnoc nan Speireag Quelle. Das klassische Bouquet vom Skye Island Whisky ist demnach durchaus torfig und maritim.

->Zur Übersicht

Talisker Skye

Talisker-Skye

Als ersten Talisker Whisky möchten wir Ihnen den Skye ans Herz legen. Der harmonische Single Malt ist ein toller Einstieg in die Talisker Welt. Der Destillerie ist es gelungen, mit ihm die Besonderheiten der Insel einzufangen.

In ihm vermählen sich die typischen Aromen der Brennerei Rauch und Salz mit süßen Fruchtaromen. Am Gaumen ist der Skye sehr zugänglich, gut strukturiert und vollmundig.

Talisker Port Ruighe

Talisker-Port-Ruighe

Der Single Malt Port Ruighe ist ein äußerst vielschichtiger Island Whisky. Er ist nach dem Handelshafen Portree auf Skye benannt. Über diesen Hafen verschifften schottische Unternehmer die portugiesische Spezialität Portwein, der so in der ganzen Welt bekannt wurde.

Der Port Ruighe reift zuerst in ehemaligen Bourbonfässern aus Eiche und im Anschluss in alten Fässern für Ruby Portwein. Diese Kombination verleiht dem Whisky sein komplexes, vollmundiges Profil. In ihm vereinen sich Rauch, Salz, Früchte, Pfeffer, Vanille und Schokolade zu einem einmaligen Geschmackserlebnis.

->Zur Übersicht


Mull

Mull ist die drittgrößte Insel Schottlands und Teil der Inneren Hebriden. Sie ist seit etwa 6.000 vor Christus besiedelt. Davon zeugen alte Steinkreise, Hausfundamente und Burgen. Meer und Wind haben steile Klippen in das Basaltgestein geschliffen. Die Insel beherbergt seltene Vögel, wie zum Beispiel den Seeadler, und ist ein guter Ausgangspunkt für Bootstouren, bei denen auch Wale und Delfine beobachtet werden können. 

Die Stadt Tobermory im Nordosten der Insel ist der Hauptort auf Mull. Sie ist für ihre bunten Häuserfronten am Hafen und ihr vielfältiges Angebot bekannt. Die einzige aktive Brennerei der Insel ist nach dem Ort benannt: Tobermory. Sue produziert zwei Serien und einen gemischten Stil, der salzig und fruchtig ist.

Whiskys der Reihe Tobermory kommen ungetorft daher, Whiskys der Reihe Ledaig sind getorft und rauchig.

Tobermory

1798 gründete der Seetanghändler John Sinclair die Brennerei Toberbmory. Die wechselhafte Geschichte ist von mehreren Stilllegungen und Besitzerwechseln geprägt. Zwischen 1972 und 1976 trug die Brennerei sogar einen anderen Namen: Ledaig.

Der Whisky wird in zwei Wash und zwei Spirit Stills gebrannt. Die Destillerie nutzt das dezent torfige Wasser aus der nahegelegen Quelle Mishnish Loch sowie getorftes und ungetorftes Malz aus Port Ellen. Abschließend reifen die Destillate normalerweise in ehemaligen Whisky-, Bourbon- und Sherryfässern. Heute produziert die Brennerei zwei Serien: Tobermory und Ledaig. Tobermory Whisky zeichnet sich durch einen fruchtig-würzigen, ungetorften Charakter aus, Ledaig durch ein Bouquet mit Torfrauch.

->Zur Übersicht

Tobermory Malt 12 Years 

Tobermory-Malt-12-Years

Der ungetorfte Tobermory verströmt einen intensiven Duft, in dem sich fruchtige, florale und würzige Nuancen miteinander vermählen. Dabei dominieren vor allem Aromen von Zitronen, Orangen sowie Eiche. Am Gaumen entfaltet der Whisky eine cremige Textur. Auch hier kommt der Geschmack von Zitrusfrüchten gut zur Geltung. Er vereint sich mit Karamell, Gewürzen und einem Hauch Salz zu einem aufregenden und vielschichtigen Bouquet.

Ledaig Malt 18 Years

Ledaig-Malt-18-Years

Der 18-jährige Whisky ist das elegante Aushängeschild der getorften Ledaig Serie. Zu den für die Insel Mull klassischen Noten Rauch, Würze und Meer gesellen sich auch feine Fruchtaromen. Diese erhält der Ledaig Malt während seines Finishs in ehemaligen, spanischen Oloroso Sherry Fässern. Am Gaumen überzeugt der 18 Years mit einem vielschichtigen Bouquet und einem krautigen Abgang.

->Zur Übersicht


Jura

Der Name der Insel Jura stammt aus dem Altnordischen, dem Vorgänger des heutigen Norwegisch, und bedeutet Insel der Hirsche. Wie auch bei Orkney lebten die Wikinger einige Zeit auf der knapp 367 km² großen Insel. Schon damals überstieg der Rotwildbestand die Einwohnerzahlen. 2011 lebten knapp 200 Menschen dauerhaft auf Jura und etwa 5.500 Rehe und Hirsche. Die wilde Landschaft und unberührte Natur bieten beste Voraussetzungen für Hirsche, Robben, Otter, Adler und weitere Tierarten.

Die Insel liegt an der westlichen Küste Schottlands und wird von ihr durch einen riesigen Meeresstrudel, den Corryveckan Whirlpool, getrennt. Die offizielle Verbindung ist eine etwa fünfminütige Fährfahrt von der Nachbarinsel Islay. Die kleine Häuseransammlung Craighouse ist der Hauptort Juras.

Isle of Jura

Die einzige Brennerei auf der Insel wurde einfach nach der Isle of Jura benannt. Wie alle Gebäude liegt auch sie in der Gemeinde Craighouse. Bereits 1810 wurde die erste offizielle Destillerie auf Jura gegründet. Die heutige stammt jedoch aus dem Jahre 1963. Die Inselbewohner Robin Fletcher und Tony Riley-Smith entschieden sich dazu, die alte Tradition wiederzubeleben. Mit dem Bau beauftragten sie den bekannten Architekten W. Delmße Evans, der auch die Brennereien Tullibardine und Glenallachie plante.

Das Wasser stammt aus dem Loch a’Bhaille Mharghaidh (Market Loch), das am Fuße der drei Inselberge liegt. Das Malz bezieht Isle of Jura größtenteils aus Port Ellen, von der Nachbarinsel Islay. Die Destillerie ist besonders auf ihre vier Brennblasen stolz. Die kupfernen Wash- und Spirit-Stills gelten als die größten der Island Whisky Region. In ihnen entsteht der hauptsächlich ungetorfte Whisky, der sich durch würzige, nussige, frische und fruchtige Noten auszeichnet. Jura Whisky ähnelt häufig dem Stil der Highlands. Mittlerweile zählen jedoch auch torfige Whiskys zum Sortiment.

->Zur Übersicht

Isle of Jura Seven Wood

Isle-of-Jura-Seven-Wood

Bei der Brennerei Jura starten wir mit einer echten Rarität. Der Seven Wood Single Malt lagert, wie der Name schon vermuten lässt, in sieben Fässern aus verschiedenen, französischen Regionen sowie in First-Fill Bourbonfässern.
Der äußerst komplexe Whisky vereint Frucht, Schokolade, Kaffee, Ingwer, Salz und Karamell mit vielen weiteren Aromen. Ein sanft rauchiges Finish rundet den Geschmack gekonnt ab. 

Isle of Jura Collection

Isle-of-Jura-Collection

Diese tolle Sammlung vereint vier Single Malts der Jura Destillerie. So können Sie die vielfältigen Facetten der Brennerei und von Island Whisky optimal kennenlernen. In der Collection finden Sie verschiedene Altersstufen und Herstellungsarten:

 

Isle of Jura 10 Years

Der 10-jährige Whisky ist sehr würzig. Sein Bouquet erinnert an Honig, Eichenholz, Kaffee, Karamell und Kräuter. Er ist gut strukturiert und zeichnet sich durch einen langanhaltenden, warmen Abgang aus.

Isle of Jura Superstition

Auch der Superstition ist äußerst komplex, fruchtig und zugleich würzig. Am Gaumen präsentiert sich der Single Malt weich und saftig. In seinem Geschmack vereinen sich die Aromen von getrockneten Früchten mit Kokos, Heu, Marzipan und Honig. Das Finish ist rauchig und langanhaltend. Im Superstition vermählen sich sanfte, alte Destillate mit jungen, rauchigen.

Isle of Jura 16 Years

Der 16-jährige Whisky ist auch unter dem Namen Diurach’s Own bekannt. Das Destillat lagert zuerst für 14 Jahre in Fässern aus amerikanischer Weißeiche und schließlich für zwei Jahre in ehemaligen Oloroso Sherryfässern. Diese verleihen ihm eine cremige Textur sowie fruchtige Nuancen, die an Orangen, Äpfel und Rosinen erinnern. Außerdem entwickelt der 16 Years malzige, florale und süße Aromen auf der Zunge.

Isle of Jura Prophecy

Dieser Single Malt ist der rauchigste Whisky der Brennerei Jura. Er lagert in Holzfässern aus französischer Limousineiche. Diese verleihen ihm ein vielschichtiges Bouquet, in dem sich Rauch, Honig, Salz, Getreide, Zimt, Muskat, Zitrusfrüchte und weitere Aromen vereinen. Im langen Abgang offenbart der Prophecy ein trockenes Mundgefühl.

->Zur Übersicht


Arran

Die letzte Insel bei unserer Island Whisky Entdeckungstour ist Arran. Sie liegt zwischen dem schottischen Festland und der Halbinsel Kintyre. Ihre Landschaft ist so vielfältig, dass Arran häufig als kleine Ausgabe von Schottland bezeichnet wird. Das Landesinnere ist von zerklüfteten Felsen und Moorgebieten durchzogen. Auch die Natur ist wie in Schottland sehr vielfältig. Der Golfstrom sorgt für ein mildes Klima, grüne Wiesen, bunte Gärten und geschützte Buchten lassen wilden Tieren ihre Rückzugsräume und machen Arran so zu einem beliebten Ausflugs- und Urlaubsziel.

Seit der Mitte der neunziger Jahre gibt es die erste offizielle Brennerei auf der Insel, die wie auch Jura den Inselnamen gewählt hat: Isle of Arran. Sie ist die jüngste Brennerei für Island Whisky und eine der jüngeren Brennereien Schottlands. Kenner vergleichen ihren Stil häufig mit dem der Lowlands. Er ist süß, würzig, fruchtig und vor allem ungetorft.

Isle of Arran

1995 gründete Harold Currie die Destillerie Isle of Arran. Als Master Blender sammelte Currie im Vorhinein viele Erfahrungen, die ihm nun bei der Produktion seines eigenen Whiskys helfen. Die Brennerei produziert ihre Brände traditionell in einem von Dampf beheizten Wash und Spirit Still. Das Loch na Davie liefert reines, durch Granit und Torf gefiltertes Wasser für den Arran Whisky. Dieses wird mit den beiden Gerstensorten Optic und Oxbridge zu einem der reinsten Whiskys Schottlands kombiniert.

Die Brennerei experimentiert gerne mit verschiedenen Lagerungen. So reifen die Destillate häufig in außergewöhnlichen Fässern, zum Beispiel von Sherry, Portwein, Rum oder Rotwein. Der Geschmack ist äußerst fruchtig, würzig und angenehm süß. Im Vergleich zu den anderen Brennereien für Island Whisky bringt Arran ausschließlich ungetorfte Spirituosen auf den Markt. 2005 wurde die Brennerei mit dem bedeutenden „Queens Award for International Trade“ ausgezeichnet.

->Zur Übersicht

Arran Single Cask Malt Amarone Finish

Arran-Single-Cask-Malt-Amarone-Finish

Die Brennmeister von Arran haben sich in letzter Zeit vor allem auf außergewöhnliche Fässer spezialisiert. Dieser Single Malt reift nach einigen Jahren in klassischen Eichenfässern noch eine Weile in Amaronefässern. Amarone ist ein bekannter Rotwein aus der italienischen Region Venetien.

Er verleiht dem Whisky einen vollen Körper sowie delikate Kirschnoten. Diese vermählen sich in der Nase mit Honig, Kaffee, Cranberrys und gerösteten Mandeln. Am Gaumen kommen die Kirscharomen ebenfalls gut zur Geltung. Hier entfaltet sich ein runder Geschmack, der an Bitterschokolade, Honig und türkische Süßigkeiten erinnert.

Arran Single Cask Malt Sauternes Finish

Arran-Single-Cask-Malt-Sauternes-Finish

Auch dieser Single Malt aus dem Hause Arran erhält eine ganz besondere Veredelung. Nach acht Jahren in Eichenholz lagert er in Fässern, in denen vorher der französische Dessertwein Sauternes ausgebaut wurde.

Der komplexe Whisky zeichnet sich durch einen fruchtigen, würzigen und zugleich maritimen Duft aus, der von einer dezenten Rauchnote begleitet wird. Am Gaumen zeigt er sich ebenfalls fruchtig. Im Geschmack vereinen sich außerdem blumige Aromen mit Sauternes Wein. 

->Zur Übersicht



Nun wünschen wir Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Entdeckungstour durch die Island Whiskys und hoffen, dass Ihnen unsere Einführung gefallen hat. Weitere Produkte der Island Brennereien finden Sie in unserem Online Shop.

Wenn Sie sich für die anderen schottischen Whiskyregionen interessieren, empfehlen wir Ihnen die folgenden Blogbeiträge:

Falls Sie sich schon Gedanken über Weihnachtsgeschenke machen, haben wir schon eine kleine Vorauswahl für Sie getroffen:

Für etwas Abwechslung haben wir auch einige Cocktails mit Whisky für Sie zusammengestellt. Diese und weitere Drinks finden Sie, mit einer Videoanleitung zum einfachen Nachmixen für zu Hause, in unserer Schüttelschule.

Wir sagen CHEERS! und Slàinte,

Ihr Banneke Team

Das könnte dich auch interessieren
YouTube Kanal

Schüttelschule Liebe Leser, verehrte Kunden und Freunde der Schüttelschule, vor einigen Wochen haben wir bereits angekündigt, dass wir unser Angebot für Sie noch um ein informatives und unterhaltendes Format erweitern wollen und das YouTube dabei eine große Rolle spielen wird. Da die Vorbereitungen und die Produktion mit großem Aufwand verbunden waren, haben Sie auch seit […]

Gin & Tonic
Womit trinkt man Gin? – Gurke, Kräuter, Tonic Water

Womit trinkt man Gin? Mit dieser Frage kann man auch 2017 noch eine kleine Krise unter Barkeepern und eine rege Diskussion im Freundeskreis auslösen. Der vom Genever abstammende Gin ist längst kein Altherrengetränk mehr, sondern konnte seine Beliebtheit unter jungen Leuten gerade in den letzten Jahren immer weiter ausbauen. Spätestens seit zwei Jahren ist ein […]

Western-Style Wodka
Wodkas im Western-Style – Wodka Empfehlungen für Cocktails, Longdrinks und den puren Genuss!

Wodka ist wieder im Kommen. Der Trend entwickelt sich zu einem divergenten Sortiment, in dem man schnell den Überblick verlieren kann. So bedient man sich einem Kategorisierungssystem, welches den Wodka zunächst in den geschmacksneutralen Western-Style und in den aromatischen Eastern-Style unterteilt. In diesem Blog-Beitrag möchten wir Ihnen die Vorzüge von Western-Style Wodka nahebringen und mit […]