Martini Cocktails

Martini Cocktail
Banneke Cocktails

Martini Cocktails. Alleine die Erwähnung dieses Cocktail Klassikers ruft mindestens eine populäre Assoziation hervor. Die bekannteste ist wohl der Mann mit der Lizenz zum Töten alias James Bond. Ihm wird natürlich ein Abschnitt dieses Beitrags gewidmet. Auch ohne 007 hat man auch sofort ein hohes Glas vor Augen, bei dem ein dünner Stiel in einem auf die Spitze gestelltem Kegel mündet. Den Drink ziert eine auf einen kurzen Spieß gesteckte Garnitur. Vielleicht stellen Sie sich dazu noch eine aufregende Bar vor, in der solch ein Glas auf Sie wartet? Wohin auch immer Ihre Fantasie Sie führt, wir steuern gerne das passende Martini Cocktail Rezept bei.

Seit dem ersten Dry Martini entstanden dank der Experimentiertfreudigkeit vieler Barkeeper die unterschiedlichsten Variationen und Abwandlungen. Deswegen zeigen wir Ihnen in diesem Blogbeitrag eine kleine Auswahl an Martini Cocktails.



Dry Martini – Der ursprüngliche Martini Cocktail

Die ursprüngliche Form des Martinis ist der Dry Martini. Seine Geschichte ist eng mit der des Cocktails verbunden. Vielleicht war er sogar der Ur-Cocktail. Wer weiß? Sicher ist nur, dass sowohl Cocktail als auch Martini im 19. Jahrhundert ihren Ursprung haben. Der Dry Martini besteht nur aus zwei Zutaten, wenn man die Garnitur nicht mitzählt: einem Dry Gin und einem trockenen, weißen Wermut. Grundlegend gibt es nicht die eine, ultimative oder ursprüngliche Rezeptur, da eben nicht klar ist, wer wann wie viel von was zum ersten Mal zusammengerührt hat. Deswegen ist das Verhältnis der Spirituosen in dem Martini Cocktail je nach Geschmack anpassbar. Es sind Mischverhältnisse von 5:2 bis 7:1 bekannt. Dabei bezieht sich der erste Wert auf den Gin und der zweite auf den Wermut. Je weniger vom Wermut verwendet wird, desto trockener ist der Dry Martini. Das folgende Rezept ist also für eine trockene Variation des Cocktails:

Zutaten:

Broker's Dry GinNoilly Prat Original Dry

Zubereitung:

Der originale Martini Cocktail wird gerührt. Dazu geben sie die 6 cl Dry Gin und 1 cl Wermut in ein großes Rührglas. Anschließend füllen sie es mit viel Eis auf. Rühren Sie den Martini solange, bis er kühl ist, aber kaum Schmelzwasser entstanden ist, damit Ihr Drink hinterher nicht wässrig schmeckt. Seihen Sie ihn abschließend ab und servieren ihn mit einer Olive garniert in der klassischen, kegelförmigen Cocktailschale. Damit ist der klassische Martini Coktail, der Dry Martini fertig zum Genießen.

Cheers!


Manhattan – Eine beliebte Variante des Martinis

Benannt nach der New Yorker Insel, ist die Entstehungsgeschichte des Martini Cocktails, genannt Manhattan, ebenso ungeklärt wie die seiner Basis, dem Dry Martini. Ob er dem Sieger eines Duells gewidmet wurde oder der nicht gut ausgestatteten Reise-Bar eines Mannes aus New Orleans, bestehend aus je einer Flasche Wermut und Rye Whisky, verschuldet ist oder ganz einfach einem Club oder Hotel, das den Namen der Insel trug, ist also nicht feststellbar. Nichtsdestotrotz ist das für seinen Erfolg als Cocktail kein Hindernis. Wahrscheinlich macht eine ungeklärte Geschichte ihn umso interessanter. Statt Gin wird im Manhattan Rye Whiskey verwendet im gleichen Verhältnis, wie man auch den Dry Martini mixen kann.

Zutaten:

Angostura Aroma BitterAntica FormulaRittenhouse Kentucky Straight Rye Whiskey

Zubereitung:

Zunächst mischen Sie 5 cl Rye Whiskey mit 2 cl roten Wermut und 2 Dashes Cocktail Bitter. Danach geben sie ausreichend Eis in das hohe Rührglas. Sie müssen dabei nicht sparsam sein, denn Ihr Martini Cocktail soll ja schön kalt werden. Rühren Sie alles also gründlich um und seihen die Flüssigkeit in eine klassische Martinischale ab. Garnieren Sie den Drink mit einer Cocktailkirsche.

Cheers!

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Vesper Martini – Die Martini Cocktail Abwandlung mit der Lizenz zum Schütteln

Der Vesper Martini ist jedem James Bond Fan ein Begriff. Benannt ist der Martini Cocktail nach der Bond-Schönheit Vesper Lynd, einer russischen Doppelagentin aus dem Roman „Casino Royale“. 2006 kam dieser in die Kinos. Dort verkörpert die französische Schauspielerin Eva Green die Rolle der Vesper. Zurück zum Martini Cocktail: Der Vesper Martini ist eine Abwandlung des klassischen Dry Martinis. Eine Besonderheit besteht in dem berühmten Zitat „geschüttelt, nicht gerührt“. Außerdem gesellt sich statt Wermut, ein Vodka und Lillet Blanc, ein französischer Wein-Apéritif, zum Gin. Unsere Variante sieht so aus:

Zutaten:

Bombay Sapphire Gin      Chopin-Rye-Vodka-40-6.00-12807-3Lillet Blanc

Zubereitung:

Stellen Sie ein klassischen Martiniglas mit Crushed Eis kalt. Nehmen Sie sich einen Manhatten Shaker zur Hand und geben nacheinander die 4 cl Gin, die 2 cl Vodka und den 1 cl Lillet Blanc zusammen mit Eis in den hinein. Im Anschluss an das Schütteln, sollten Sie den Vesper Martini in das Martiniglas ohne das Crushed Eis sorgfältig abseihen, damit keine Eissplitter in das Glas gelangen. In Folge des Shakens erscheint der Cocktail zunächst noch sehr trüb. Diese Trübung ist nach dem Shaken normal und lässt nach einer Zeit nach. Zum Schluss können Sie als Garnitur eine Zitronenzeste oder alternativ eine Orangenzeste verwenden. Fertig ist dieser berühmte Martini Cocktail.

Cheers!


Gibson –  Die Garnitur des Martini Cocktails verändert alles

Erstmals erwähnt wurde der Gibson in William Boothby’s Werk über Cocktails von 1908. Die Geschichte hinter dem Martini Cocktail, der sich eigentlich nur durch diese Garnitur von dem klassischen Dry Martini unterscheidet, ist wie so oft bei Cocktails nicht genau bekannt. Jedoch ist diese am geläufigsten: Der bekannte Illustrator Charles Dana Gibson trank gerne Martini. Im New York Players Club forderte er entweder den Barkeeper heraus, einen neue Art des Martinis zu kreieren und dieser nahm dann einfach die Zwiebel statt der Olive oder dem Barkeeper waren die Oliven ausgegangen und er servierte dem Illustrator den Martini mit einer Zwiebel unter dessen Namen. Außerdem hält sich die Vermutung, das ein Geschäftsmann mit (potentiellen) Klienten ausging, diese mit Martini umgänglicher machen, aber selber einen klaren Kopf bewahren wollte. So orndete er den Barkeeper an, ihm Wasser in ein Martiniglas zu füllen und dieses mit einer Zwiebel zu markieren.

Zutaten:Noilly Prat Original Dry

Zubereitung:

Wie der klassische Dry Martini wird auch der Gibson gerührt. Nehmen Sie dazu ein hohes Rührglas, füllen dieses mit Eis auf und geben die 5 cl Gin und den 1 cl Wermut dazu. Kurz rühren, damit der Cocktail schön abkühlt. Zum Schluss seihen Sie ihn in eine Martinischale ab. Ganz wichtig ist die Garnitur: Die Perlzwiebel wird auf einen Spieß gesteckt und in die Schale gelegt. Erst dann ist der  Martini Cocktail ein richtiger Gibson.

Cheers!

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Bronx – Die zitrusfruchtige Martini Variante

Eine etwas fruchtigere Abwandlung des klassischen Dry Martinis ist der Bronx. Auch diese Variante des Martini Cocktails trägt den Namen eines New Yorker Bezirks. Eine Zeit lang war der Bronx von den Karten der Bars verschwunden, während der Prohibition (1920-1933) war er aber durchaus einer der beliebtesten Cocktails. Zu dieser Zeit war die Qualität der Alkohole, die ausgeschenkt werden durften, eher dürftig. Deshalb wurde dem Martini wahrscheinlich der Orangesaft beigemischt, um durch seine dominante Säure von der Minderwertigkeit des Gins abzulenken. Danach verschwand der Martini Cocktail von der Bildfläche. Dies ist vermutlich auf die schlechten Erinnerungen zurückzuführen, die ihn mit minderwertigem Alkohol und der Prohibition allgemein verbinden. Allerdings ist der Bronx heute wieder in Bars vorzufinden. Und auch wir sind große Fans dieser fruchtigen Variante.

Zutaten:

Elephant London Dry Gin

Zubereitung:

Geben Sie die oben angegebenen Zutaten nacheinander in ein großes Rührglas. Füllen Sie dieses im Anschluss mit Eis auf und rühren Sie die Mischung durch, damit sie gut runterkühlt. Abschließend seihen Sie den fertigen Martini Cocktail in ein Coupetteglas ab.

Cheers!


Appletini – Ein fake Martini Cocktail

Abschließend stellen wir Ihnen noch eine komplette Abwandlung des Martinis vor, den Appletini. Dessen erstes Wortteil verweist auf die fruchtige Zutat: „Apple“, das englische Wort für Apfel. Das Suffix „-tini“ hat sich der fake Martini Cocktail von seinem vermeintlichen Vorbild abgeguckt. Diese Namensgebung ist auf einen Trend der 90er Jahre zurückzuführen. Dabei wurden viele fruchtgige Cocktails mit dem Namen Martini versehen, obwohl sie wenig oder gar keine Zutaten oder Geschmack mit diesem teilten. In dieser Zeit ist auch der „Martini“ Cocktail Appletini entstanden. Manch einem ist der Appletini aus der Serie Scrubs bekannt, in der der Hauptcharakter J.D. ihn gerne trinkt.

Zutaten:

Ketel One Vodka

Zubereitung:
Wie schon erwähnt wird der Appletini wie ein klassischer Dry Martini gerührt. Füllen Sie dazu zunächst Eis in ein hohes Rührglas. Danach gießen Sie erst den Vodka über das Eis. Es folgen nacheinander der Apfelsirup und der Limettensaft. Nun verrühren Sie das Ganze etwas länger, als Sie es vom klassischen Martini gewohnt sind. Der Drink soll eiskalt sein. Zum Schluss seihen Sie den Appletini in eine klassische Cocktailschale ab und garnieren ihn am besten mit einem hübschen Apfelfächer.

Cheers!

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Hoffentlich gefallen Ihnen unsere Cocktailrezepte zum Thema Martini Cocktails. Natürlich finden Sie die hier aufgeführten Spirituose in unserem Online Shop. Dort können Sie nach Gusto auch aus weiteren für die Cocktails passenden Gins und Co suchen. Apropos Gin – sind Sie auf den Geschmack gekommen? Dann empfehlen wir Ihnen noch unsere Blogbeiträge Gin Cocktails – Einfach mixen mit maximal 4 Zutaten, Unvergessliche Gin Cocktails – The Unforgettables Gins und Was ist Gin? (zur Allgemeinbildung). Sie Möchten doch etwas ganz Anderes? Wie wäre es dann mit unserem Beitrag Sekt Cocktails –  Cocktails mit Sekt oder Champagner?

Klicken Sie sich doch einfach für mehr Cocktail-Inspirationen auch noch durch unsere Schüttelschule auf YouTube oder weiter hier durch unseren Blog. Falls Sie explizit Lust auf weitere Cocktails aus Filmen haben, wie den Vesper Martini, schauen Sie doch mal auf unserem Blogbeitrag Berühmte Cocktails aus Film und Fernsehen vorbei!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Nachmixen. CHEERS!

Ihr Banneke Team

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