Bester Rum aus Inselstaaten: Die kleinen Antillen

Die Karibik: Inseln vulkanischen Ursprungs, fruchtbar, geprägt von weißen und schwarzen Sandstränden und einer Spirituosen-Tradition der Rum-Herstellung. Nicht nur Piraten wie Captain Jack Sparrow sind der Spirituose aus Zuckerrohr verfallen, auch wir haben ein Faible für den zumeist würzig-süßen, flüssigen Bernstein. Darum widmen wir diesen Beitrag der Vorstellung bester Rums aus vier karibischen Inseln. Genauer gesagt, vierer Inseln der kleinen Antillen: Grenada, Martinique, St. Lucia und Trinidad. Allesamt durch Christoph Kolumbus Ende des 15. bzw. Anfang des 16. Jahrhunderts kolonialisiert, verbindet sie auch der ständige Wechsel zwischen britischer und französischer Vorherrschaft. Bis auf Martinique gehören alle der genannten Inseln dem Commonwealth of Nations an, obwohl sie seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts alle unabhängig sind.

Die Rumtradition blieb über die unsteten Führungswechsel hinweg über die Jahrhunderte gleich. Kein Wunder, denn die Inseln bieten die besten Voraussetzungen für den Anbau des Zuckerrohrs. Wie Sie aus unserem Beitrag Weisser und brauner Rum – Herstellung und Unterschiede entnehmen können, wird Rum bekannterweise größtenteils aus dem eigentlichen Abfallprodukt der Zuckerherstellung gebrannt – der Melasse. Allerdings wird bester Rum im französischen Teil der kleinen Antillen auch schon länger direkt aus dem Zuckerrohrsaft hergestellt, als Rhum Agricole.

Nachfolgend erzählen wir Ihnen etwas zu den einzelnen Inseln, bevor wir Ihnen jeweils zwei Beispiele besten Rums aus den kleinen Antillen vorstellen.



Bester Rum aus Grenada

Ein Inselstaat, der seit 1979 unabhängig ist. Trotzdem zählt Grenada noch zu den Mitgliedern des Commonwealth of Nation, hat also die Queen als Staatsoberhaupt. Allerdings liegt die Regierungsmacht bei dem grenadischen Premierminister. Grenada ist die Hauptinsel von vielen kleineren, die noch zum Staat gehören. Ihre Natur ist von Norden bis Süden unterschiedlich geprägt: von üppiger Vegetation tropischen Urwaldes, der mit natürlichen Quellen, Wasserfällen und Kraterseen aufwartet, über Berge, bis hin zu weißen und vulkanisch-schwarzen Sandstränden und Mangrovenwäldern. Bekannt ist die Insel vor allem als Gewürzparadies. Dabei ist das wohl wichtigste die Muskatnuss, denn lange Zeit war Grenada nach Indonesien der größte Exporteur des Gewürzes. Deswegen findet es sich sogar auf der Nationalflagge wieder. Dank des fruchtbaren vulkanischen Bodens gedeihen neben der Muskatnuss und tropischen Früchten wie Banane und Papaya unter anderem auch Kakao, Kaffee und natürlich Zuckerrohr auf Grenada.

Bester Rum entsteht hier also unter idealen Voraussetzungen. Dadurch, dass keine Verbrauchssteuer erhoben wird, gibt es viele kleinere, private Rumdestillerien mit kleinen Pot Stills. Allerdings sind auch größere Anlagen mit höherer Produktionsrate möglich. Trotzdem sind nur wenige Rums aus Grenada international bekannt. So ist das grenadische Zuckerrohrdestillat noch ein echter Geheimtipp. Zu denen, die den Durchbruch auf den internationalen Markt geschafft haben, zählen Six Saints und Westerhall Rum.

->Zur Übersicht

Six Saints Caribbean Rum Oloroso

In einer ehemaligen Zuckerraffinerie entstand die Six Saints Destillerie. Frisches Quellwasser und ein ausgezeichnetes Klima auf dem Gelände der Destillerie im Woodlands Valley im Südwesten der Insel bieten optimale Voraussetzungen, um Zuckerrohr anzubauen und zu Rum zu verarbeiten. Benannt ist die Destillerie nach den sechs Verwaltungsbezirken der Insel. Bester Rum entsteht hier demnach auch unter dem religiös angehauchten Motto “The Righteous Spirit of the West Indies”. Sie Bester Rum aus Inselstaaten: Six Saints Carribean Rum Olorosoproduzieren geringe Mengen Rum im Small Batch Stil.

Six Saints ist einer der wenigen international bekannten und erfolgreichen Rums des Inselstaates. So kam auch der Six Saints Caribbean Rum Oloroso zu uns. Er basiert auf dem klassischen Rum der Marke, der aus hochwertiger Melasse des eigens angebauten Zuckerrohrs besteht. Seine Reifung erfolgt zunächst in ehemaligen Bourbonfässern, bevor er in Oloroso Sherry Fässern seine Veredelung findet. Dadurch erhält er seinen warmen, dunklen Bernsteinton und nussige Aromen. Die typisch tropischen Aromen aus der ersten Reifung werden noch verstärkt. Die Inselfrüchte Papaya und Banane bestimmen den Geschmack mit ihrem süßlichen Aroma. Ausgewählte, Grenada-typische Gewürze runden den Rum ab.

Westerhall Estate No.10

Bester Rum ist auch das passende Attribut für die Marke Westerhall Estate. Seine Produktionsgeschichte reicht eigentlich bis ins 18. Jahrhundert zurück. Allerdings besteht die Brennerei auf dem Westerhall Estate im Süden Grenadas schon lange nicht mehr. Obwohl das Zuckerrohr noch immer auf dem weitläufigen Gelände von mehr als 200 Hektar angebaut wird, führt die Marke auf Grenada nur noch das Verblenden und Abfüllen durch. Brennen lässt sie ihre Rums aus dem eigenen Zuckerrohrsaft auf Trinidad und Tobago. Insgesamt hat Westerhall Estate sechs Rumsorten in ihrem Repertoire. Die Durchnummerierung weist dabeiWesterhall Estate No.10 auf den Reifegrad der Rums hin, nicht auf den Platz in einer Reihe.

So ist der Westerhall Estate No.10 als bester Rum zehn Jahre in Eichenholzfässern herangereift. Dadurch entwickelt sich seine überaus sanfte Struktur und die eingehende Aromatik. Ein süßlich-blumiges Bouquet mit Ahornsirup und Vanille geht in nicht minder süßen, jedoch auch herben Geschmack über. Honignoten treffen dort auf Bratapfel und geschichtete Röstaromen. Die Einheimischen genießen den Rum oftmals mit dem Saft einer grünen Kokosnuss, Sie können ihn aber natürlich auch pur, auf Eis oder mit wenig Sodawasser trinken.

->Zur Übersicht


Bester Rum aus Martinique

Diese Insel ist die einzige c in dieser Liste. Eine erste Besiedlung Martiniques datiert ins Jahr 4000 v.Chr zurück. Die Franzosen kolonisierten die Insel 1635. Wie auch auf Grenada ist die Landschaft sehr vielfältig. Im Norden dominiert der Tropische Wald neben schwarzen Stränden und den Flüssen, die sich vom erloschenen Vulkan Mont Pelée stürzen. Dagegen strahlt der Süden mit goldgelben Stränden und ruhigen Buchten. Ihren Beinamen hat sich die Insel durchaus verdient. Allein mit den hundert Orchideenarten, die auf Martinique beheimatet sind, kann sie sich schon „Insel der Blumen“ nennen.

Bester Rum verlangt nach eigenem Zuckerrohranbau. Zum Glück betreiben die Inselbewohner diesen schon seit 1648. Zuckerrohr zählt neben Rum, Ananas und Bananen auch zu den wichtigsten Wirtschaftsprodukten des Landes. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Martinique in der östlichen Karibik die Insel mit den meisten Rum-Destillerien ist. Die Destillateure verwenden ausschließlich den Saft des Zuckerrohrs. Also entsteht bester Rum hier nur als Rhum Agricole. Besonders ist außerdem, dass Rums der Insel als einzige auf der Welt die Qualitätsbezeichnung „A.O.C.“ erhalten können. Diese Appellation Origine Contrôlée ist eigentlich den besten Weinen aus Frankreich vorbehalten.

Trinkweisen

Auf Martinique pflegen die Einheimischen ihren Rum am liebsten auf zwei Arten zu trinken. Einerseits als sogenannter „Ti’Punch“. Dafür wird wenig Rum mit so viel Limettensaft wie man möchte aufgefüllt und anschließend noch nach Gusto mit Rohrzucker oder dessen Sirup gesüßt. Andererseits mischen sie sich einen Cocktail aus einem Teil Rum, einem halben Teil Zuckersirup und Orangen-, Guaven, und Ananassaft. Die Säfte sollten dabei im gleichen Verhältnis zueinander stehen. Ein wenig Zimt verleiht dem Ganzen zusätzliche Würze. Das kommt Ihnen zurecht bekannt vor, denn auch hier gibt es einen Cocktail, der ganz ähnlich gemixt wird. Unsere Variante des Planters Punch können Sie dem nachfolgenden Video entnehmen:

->Zur Übersicht

Clément Blanc Canne Bleue

Ende des 19. Jahrhunderts erwarb der Gründer der Rum Marke Clément, Homère Clément, die Zuckerrohr Plantage Domaine de L’Acajou. Mit ihren 43 Hektar Fläche ist sie die Grundlage der Familienproduktion. Aufgrund steigender Nachfrage während des ersten Weltkrieges eröffnete schließlich eine größere Destillerie. Charles Clément, der Sohn Homères, erschloss nach dem Tod seines Vaters als erster den französischen Markt mit Rhum Agricole. Von der Familie Clément ging der Besitz auf die befreundete Familie Hayot über, die die Tradition und Liebe zum Rhum weiterlebten. Der handwerklich qualitativ hochwertige Rum erhielt 1996 die Quittung für die langjährige Bester Rum aus Inselstaaten: Clément Canne BleueExpertise: Er darf das Qualitätssigel A.O.C. tragen.

Eine echte Besonderheit, die wirklich die Bezeichnung bester Rum verdient, ist der 2001 etablierte Clément Blanc Canne Bleue. Der frisch gepresste Zuckerrohrsaft stammt von einer einzigen Sorte, dem eigentlich auf Barbados beheimateten blauen Zuckerrohr. Dessen Zuckergehalt ist höher als der anderer Sorten. Dadurch erhält der Rum einen vielversprechenden Charakter aus intensiven und süßen Noten. Tropische Früchte finden sich neben den Aromen des Zuckerrohrs wieder. Durch und durch fruchtig ist er für Cocktails eine überaus leckere Basis. Als Ti’Punch bekommt der Canne Bleue einen weiteren Frische-Kick.

Trois Rivieres Moulin

Der Name der über drei Jahrhunderte alten Destillerie leitet sich von den drei Flüssen ab, die an die großflächigen Zuckerrohrfelder angrenzen und sie durchziehen. Zunächst war die Plantage in Sainte-Luce eine reine Zuckerfabrik. Erst Ende des 18. Jahrhunderts nahm Trois Rivieres die Rumproduktion auf und 1905 spezialisierte sie sich unter Amédée Aubéry ausschließlich auf die Herstellung bester Rums als Rhum Agricole. So entstehen die Trois Revieres Rums aus dem Zuckerrohrsaft aus eigenem traditionellem Anbau. Unter der Leitung der Firma Bellonie & Bourdillon, die auch Besitzer der Rum Marke La Mauny sind, erhält der Trois Rivieres Rum das A.O.C. Qualitätssigel. Die Produktion wurde 2004 nach Rivière Pilote verlagert, der Standort Sainte-Luce jedoch nichtTrois Rivieres Moulin aufgegeben.

Der Trois Rivieres Moulin ist ein Blend aus in französischen Eichenfässern und ehemaligen Bourbon Fässern aus amerikanischer Weißeiche gereiften Rhum Agricoles. Drei Jahre lang reiften sie in den jeweiligen Fässern, bevor sie zur Abfüllung vermengt werden. Von Nase bis Mund erlebt man Zuckerrohraromen und holzige Noten. Stets begleitet von verschiedenen Pfefferaromen, endet der Genuss in einem langanhaltenden Finish.

->Zur Übersicht


Bester Rum aus St. Lucia

Wie Grenada ist St. Lucia ein Inselstaat bestehend aus mehreren kleinen Inseln, der ebenfalls 1979 die Unabhängigkeit erlangte. Zwar gelangte Kolumbus bereits 1500 auf dessen dritter Reise in die Karibik, die Carib Indianer erschwerten nachfolgende Kolonialisierungs-Versuche jedoch lange Zeit. Schließlich stritten sich Frankreich und Großbritannien um die Vorherrschaft, die vom 17. bis 19. Jahrhundert insgesamt 14-mal hin- und her ging. Der Wiener Kongress 1914 besiegelte dann die Briten als Gewinner. Die Insel hat eine lange Geschichte des Zuckerrohranbaus und damit auch der Rumproduktion. Viele afrikanisch stämmige Sklaven arbeiteten auf den weitläufigen, hügeligen Plantagen, auch, nach dem Verbot von Sklaverei. Mitte des 20. Jahrhunderts löste die Banane das Zuckerrohr größtenteils als Hauptexportgut ab.

Auf St. Lucia gibt es zwei aktive Vulkane. Deren umliegendes Gebiet zählt zu den UNESCO Weltkulturerben. Daneben prägt von Flusstälern durchzogener Regenwald die Insellandschaft.

->Zur Übersicht

Admiral Rodney HMS Royal Oak

Die Marke Admiral Rodney ist das Flaggschiff der St. Lucia Distillers, die 1972 aus dem Zusammenschluss der Familiendestillerien Bernard und Geest entstand. Im Tal Roseau wird aber schon länger Rum hergestellt. Allerdings kommt das Zuckerrohr seitdem die Banane es zunehmend verdrängt hat, nicht mehr von eigenen Feldern. Die Melasse gelangt also über eine mehrere hundert Meter lange Pipeline vom Schiff in die Tanks. Die Qualität leidet unter diesen Änderungen nicht. Ganz im Gegenteil. Dadurch wurde das Massenprodukt Rum zum Premium-Produkt und damit des Attributs bester Rum würdig. Das zeigen auch die vielen Auszeichnungen. Mitunter kann sich die Destillerie auch damit schmücken, nachhaltig und umweltschonend zu produzieren: Altöl Bester Rum aus Inselstaaten: Admiral Rodney HMS Royal Oakbetreibt die Pot Stills und eigens recycelte Flaschen kommen zum Einsatz.

Her Majesty’s Royal Oak ist der voll ausgeschriebene Name eines der Admiral Rodney Rums. In dieser Auflistung bester Rums ist er damit der einzige mit einem königlichen Namen. Dieser weist nämlich auf eines der Schiffe hin, die unter Admiral Rodney erfolgreich gegen die französische Flotte gewannen. Der Admiral Rodney HMS Royal Oak ist ein Blended Rum, dessen Reifezeit in ehemaligen Bourbonfässern zwischen fünf bis zwölf Jahren liegt. Damit ist ein breites unterschiedlich ausgeprägtes Aromenspektrum gegeben. Es verbindet sich die Süße von Sultaninen mit herben Tabaknoten und einer exotischen Würze. Abschließend sind diese von Karamell umgarnt.

Chairman’s Reserve Original Rum

Auch diese Marke bester Rums ist Eigentum der St. Lucia Distillers. So halten auch hier nicht mehr die eigenen Plantagen für das Zuckerrohr her, sondern dessen aus Guyana verschiffte Melasse. Ein einsames Erbe der Zuckergeschichte der Insel ist die Ruine der Zuckermühle im Tal Roseau, dem Standort der Destillerie. Noch heute von der Bernard-Familie geführt, trägt sie, wie schon erwähnt, ihren Teil zum Umweltschutz bei. Hintergrund ist der Erhalt der Biodiversität des Regenwaldes. Eine Erfahrung wie die der Ausbeutung des Fischbestandes in den 90ern wollte man an Land präventiv verhindern. Vielleicht resultiert bester Rum gerade ausChairman’s Reserve Original Rum diesem Umweltbewusstsein.

Der Chaiman’s Reserve Original Rum ist ein Blend, der die gesamte Expertise der Inseldestillerie in sich vereinen soll. Daher bilden sowohl Column– als auch im Pot Still Verfahren dreifach destillierte und bis zu fünf Jahre gereifte Rums die Basis dieses Rums, der nach der Vermählung ein weiteres halbes Jahr reift. In einer guten Struktur balancieren sich daher die verschiedenen Aromen gut aus. Von fruchtig bis herb ist alles dabei. Im Duft erkennt man karamellisierte Früchte mit gekochter Banane und den typischen Noten der Fasslagerung: Vanille und Holzwürze. Von fruchtig-süß zu herb-süß verlagern sich die Aromen im Geschmack. Neben dunkler Schokolade treten hier Tabak und Gewürznelke hervor. Zum Abschluss trumpft das gesamte Spektrum in einem lange anhaltenden, cremigen Erlebnis auf.

->Zur Übersicht


Bester Rum aus Trinidad

Als größte Insel der kleinen Antillen ist Trinidad gleichzeitig die erste Hauptinsel des Inselstaates Trinidad und Tobago. Wie auch St. Lucia erlebte die Insel bis zum Wiener Kongress ein Hin und Her zwischen französischem und englischem Regime. Heute zählt die 1498 von Kolumbus kolonialisierte und seit 1976 unabhängige Insel auch noch zu dem Commonwealth of Nations. Trinidad ist ursprünglich ein Teil des amerikanischen Festlandes und damit, anders als der Großteil der kleinen Antillen, nicht vulkanischen Ursprungs. Dennoch ist die Insel überaus fruchtbar und vielfältig. So ist das Landschaftsbild von bis zu 1000 Meter hohen Bergen, Regenwälder und Savannen geprägt. Neben Zuckerrohr gedeihen unter anderem Kakao, Kaffee, Reis und diverse Zitrusfrüchte auf den Plantagen der Insel. Vermutlich entstand auf den Zuckerrohrplantagen Trinidads der karibische Musikstil der Karibik, der Calypso. Durch diesen sollen sich die Sklaven verständigt haben, als sie einem Sprachverbot unterlagen.

->Zur Übersicht

Angostura 1919 Rum

Seine Wurzeln hat das Unternehmen Angostura in Venezuela. Bekannt ist die Marke durch die Angostura Bitters, die der Gründer selbst 1824 für die Aromatisierung von Cocktails erfand. Seit den 70ern des 19. Jahrhunderts ist die Hauptstadt Trinidads, Port of Spain, Standort der Firma. Ab der Jahrhundertwende entwickelte Angostura sich dann vom Bitterhersteller zusätzlich zum Rumhändler und -Blender. 1949 eröffnete sie Bester Rum aus Inselstaaten: Angostura 1919 Rumschließlich ihre eigene Destillerie und ist vom Weltmarkt gar nicht mehr wegzudenken.

Der Angostura 1919 ist ein reines Produkt der Insel Trinidad. Vom Zuckerrohranbau bis zur Abfüllung des Rums sind alle Produktionsschritte dort verortet. Die Jahreszahl im Namen trägt er in Erinnerung an die Abfüllung der Angostura Rums des Jahres, die unversehrt aus einem Brand hervorgingen. Mindestens acht Jahre muss der Rum für diesen Namen in ehemaligen Bourbonfässern aus amerikanischer Eiche reifen. Das daraus resultierende Vanillearoma durchzieht den Rum vollkommen. Im Bouquet lassen sich außerdem Bratapfel und Guave erkennen. Außerdem gesellen sich im Geschmack noch Aromen von Kakao, Karamell und Butterscotch dazu. Voll und rund überrascht der Abgang mit einer für einen Rum seines Alters außergewöhnlichen Süße.

Companero Elixir Orange

Mit dem Companero Elixir Orange mogeln wir ein bisschen. Es ist ein Rumlikör, der Rum von der Insel Trinidad enthält. Dafür findet die Melasse aus heimisch angebauten Zuckerrohr Verwendung. Bester Rum aus Trinidad kommt also in den Genuss der Aromatisierung durch Orangen und Kokosnüsse, die ebenfalls von der Insel stammen. Allerdings ist das 2008 gegründete dänische Unternehmen 1423 World Class SpiritsCompanero Elixir Orange verantwortlich für die Marke Companero. Unter dieser führt es eine Serie an Rums, die die Attribute eines Kumpels haben sollen: aufgeschlossen, ehrlich und stets in geselliger Runde genießbar.

Der Companero Elixir Orange ist vollmundig und fruchtig. Dabei gleicht der kräftige Trinidad Rum die süßen Noten der tropischen Früchte aus.

->Zur Übersicht



Damit endet unser kleiner Abstecher auf die kleinen Antillen, die das zu Hause vieler, bester Rum-Sorten ist. Alle der aufgeführten Rums und noch viele weitere finden Sie in unserem Onlineshop und vor Ort. Nun entlassen wir Sie auf Ihre eigene kleine Karibikinsel, ob Terrasse, Balkon oder Couch. Den passenden Rum zum Purtrinken oder im Cocktail haben Sie hoffentlich hier finden können. Falls nicht, finden Sie auf unserem Blog mit Hilfe der Suchfunktion noch weitere Beiträge zum Thema Rum, bester Rum oder guter Rum aus den verschiedensten Ländern. Darunter befindet sich auch ein Beitrag über Cocktails: Top 10 Cocktails mit braunem Rum. Weitere Rezepte sind aber natürlich auch noch auf unserem YouTube Kanal, der Schüttelschule, zu finden.

Südamerika hat eine weitere Spirituose aus Zuckerrohr zu bieten: Cachaça. Was das ist und wie Sie ihn zum bekannten Caipi verarbeiten, können Sie in den folgenden beiden Beiträgen nachlesen: Was ist Cachaça? und Welcher Rum für Caipirinha? – Keiner, sondern Cachaça!

Wie immer stehen Ihnen auch unsere Mitarbeiter beratend zur Seite. Über E-Mail, Telefon oder persönlich in unserem Shop in Essen können Sie uns stets zu unseren Geschäftszeiten erreichen.

Bis dahin wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Stöbern und Ausprobieren und sagen

CHEERS!

Ihr Banneke Team

Das könnte dich auch interessieren
Cocktails mit weißem Rum
Top 10 Cocktails mit weißem Rum

Rum geht eigentlich immer. Besonders im Sommer ist er überaus beliebt, ist er doch Bestandteil vieler Tiki Drinks und Sundowner. Gerade weißer, also in der Regel ungelagerter Rum ist aufgrund seines frischen Geschmacks optimal für die Zubereitung origineller Cocktails geeignet. In diesem Beitrag haben wir daher die Top 10 Cocktails mit weißem Rum zusammengestellt. Ein […]

Welchen Rum pur trinken?
Rum pur trinken: Unsere Empfehlungen mit Checkliste!

Rum pur trinken? Ohne negative Überraschung? Das geht und wir können es auch beweisen. Wir zeigen, worauf beim Kauf von Rum zu achten ist und stellen einige Empfehlungen für den puren Genuss für Rum-Einsteiger und Kenner vor. Über folgende Aufzählung gelangen Sie ganz einfach zu den entsprechenden Empfehlungen. Klicken Sie an, was Sie besonders interessiert, […]

Rum bis 40€
Guter günstiger Rum – von 20€ bis 40€

Guter günstiger Rum – In diesem Artikel möchten wir Ihnen sechs gute und günstige Rums vorstellen, die Sie mixen, aber auch pur trinken können. Wir beschränken uns dabei auf Rums, von denen wir überzeugt sind, dass sie mit einem 1a- Preis-Leistungs-Verhältnis punkten. Vor allem für Rum-Einsteiger ist es von Vorteil, erstmal klein anzufangen. Deshalb reduzieren […]