Grundausstattung für Ihre Hausbar – die wichtigsten Spirituosen

Das Cocktailfieber hat Sie gepackt und Sie können es kaum erwarten, zu Hause eigene Drinks zu mixen? Wunderbar. Aber Ihre Zutatenliste will gut überlegt sein. Gerade am Anfang ist es vorteilhaft, sich eine solide Grundausstattung für Ihre Hausbar zuzulegen. Um die Auswahl zu erleichtern, zeigen wir Ihnen, welche Spirituosen in Sie auf jeden Fall vorrätig haben sollten – und was Sie als Anfänger ruhig weglassen können. In einem unserer nächsten Blogbeiträge stellen wir weitere Bar-Basics vor, die sich eignen, um Ihren ersten Grundstock auszubauen. Außerdem liefern unsere Produkttipps Ihnen Anregungen für eine Erstausstattung, die sowohl geschmacklich als auch optisch etwas hermacht.

Must Haves – die wichtigsten Spirituosen


Must Haves – Die wichtigsten Spirituosen für Cocktails

Spirituosen bilden die Basis für fast alle Cocktails. Deshalb sollten angehende Hobbybarkeeper als Grundausstattung für ihre Hausbar jeweils eine Sorte der sechs wichtigsten Spirituosen vorrätig haben. Natürlich brauchen Sie zum Mixen keinen 30 Jahre alten Whisky oder seltenen Jahrgangscognac. Die möchten ohnehin lieber pur genossen werden. Aber trotzdem ist es besser, in wenige hochwertige Spirituosen zu investieren, statt möglichst viele verschiedene Getränke aus dem unteren Preissegment zu kaufen. Das hebt die Qualität der selbstgemixten Cocktails. Außerdem muss für den Anfang noch nicht zu jedem Rezept ein ideal aromatisierter Rum oder Gin zur Hand sein. Mit einer kleinen Auswahl an klassischen, vielseitig einsetzbaren Drinks kommt man schon ziemlich weit. Häufig können Sie auch einfach die Spirituosen verwenden, die Sie sowieso zu Hause haben. Gleichen Sie am besten unsere Spirituosenliste kurz mit dem Inhalt Ihres Getränkefachs ab. Alles, was noch fehlt, gibt es natürlich im Banneke-Onlineshop zu bestellen.

Wodka

Die eisklare Spirituose aus dem Norden liefert die alkoholische Basis des Cocktails und hält sich dabei geschmacklich meist eher im Hintergrund. Der Wodka bildet gewissermaßen die Leinwand, auf der die anderen Komponenten dann eine vielfältige Landschaft aus Aromen zaubern. Deshalb ist es ratsam, eine möglichst neutrale Sorte ohne viel Eigengeschmack zu wählen, einen sogenannten Western-Style Wodka. Bei den Eastern-Style Wodkas dagegen kommt der Eigengeschmack der Rohstoffe oft stärker zur Geltung.

Three Sixty Vodka

Three sixty Vodka

Der Three Sixty ist beispielsweise ist ein ausgezeichneter Cocktail-Wodka. Durch ein patentiertes Filtrationsverfahren mit Diamantpartikeln erlangt er eine besonders hohe Reinheit. Die Flasche mit Facettenschliff und samtigem Etikett ist außerdem ein echter Hingucker auf Ihrem Spirituosenregal.

Rum

Wenn Sie von Cocktailpartys mit tropischem Flair träumen, dann gehört Rum auf jeden Fall zur Grundausstattung für Ihre Hausbar. Es ist zudem die einzige Spirituose, von der Sie auf jeden Fall zwei Sorten vorrätig haben sollten: Einen ungelagerten oder nur sehr kurz gelagerten, weißen und einen länger im Holzfass gelagerten Jamaica-Rum. Der farbliche und geschmackliche Unterschied ist so groß, dass es auffällt, wenn der falsche Rum im Glas landet. Außerdem werden für einige Cocktailrezepte wie etwa Hurricane oder Mai Tai sowieso beide Sorten gebraucht.

Albert Michler Rum

Der dunkle Albert Michler Rum besteht aus malziger, lakritzähnlich schmeckender Melasse. Daneben sorgt die Reifung in Eichenfässern für feinherbe Holznoten und einen sanften Vanilleduft. Somit bringt der Jamaika-Rum sowohl einen gewissen Kick als auch eine angenehme Rundheit in Ihre Mixgetränke.

Clément Blanc Canne Bleue

Als weißen Rum empfehlen wir den Clément Blanc Canne Bleue von der Karibikinsel Martinique. Diese feine Spirituose ist das genaue Gegenteil des Albert Michler Rums, denn sie wird aus dem frischen Saft des besonders süßen blauen Zuckerrohrs hergestellt. Außerdem hat der Canne Bleue frische Grasnoten und einen Hauch exotischer Früchte zu bieten. In Mixgetränken mit beiden Rumsorten erweisen sich die beiden unterschiedlichen Charaktere als perfekte Partner.

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Gin

Für Cocktail-Klassiker wie Gimlet oder Martini ist Gin einfach unverzichtbar. Hier gilt das gleiche Prinzip wie beim Vodka. Für den Anfang wählen Sie am besten eine einfache, schnörkellose Sorte, die universell einsetzbar ist. Daher sollte der Gin nicht zu blumig oder fruchtig sein, sondern vor allem eine ausgeprägte Wachholdernote aufweisen. Auf die kommt es bei Gincocktails nämlich an.

Tanqueray London Gin

Der Tanqueuray London Gin ist mit seinem trockenen, frischen Aromenprofil wie geschaffen für die Herstellung klassischer Drinks. Dank vierfacher Destillation wirkt der Alkohol trotzdem nicht kratzig, sondern gut eingebunden, so dass ein perfekt ausbalanciertes Gesamtbild entsteht. Die smaragdgrüne Flasche bereichert die Grundausstattung für Ihre Hausbar außerdem durch einen leuchtenden Farbtupfer.

Whisky

Beim Whisky haben Sie die Wahl zwischen zwei Amerikanern: Bourbon oder Rye. Rye Whisky besteht zu mindestens 51% Prozent aus Roggen und hat meist ein herberes und würzigeres Aroma als der maisbasierte Bourbon. Darum wird Rye Whisky traditionell in vielen bekannten Whiskycocktails wie Old Fashioned, Manhatten oder Whisky Sour verwendet. Ein handelsüblicher Bourbon tut es als Grundausstattung für Ihre Hausbar aber genauso und ist vor allem dann geeignet, wenn süßere Aromen wie Vanille und Karamell im Vordergrund stehen sollen. Finden Sie am besten selbst heraus, mit welchem Whisky Ihre Cocktails am besten schmecken.

Buffalo Trace Kentucky Straight Bourbon

Wenn Sie letzter Variante bevorzugen, empfehlen wir Ihnen den Buffalo Trace Bourbon. Er bringt den typischen Bourbongeschmack von Honig und Vanille mit, wartet jedoch zugleich mit kräftigen Eichenholz-Untertönen auf. Zudem verleiht das Etikett mit dem Bison Ihrem Heim einen Hauch von Wildwest-Saloon.

Wild Turky Rye

Wild-Turkey-Rye

Der Wild Turkey Rye stammt ebenso wie der Buffalo Trace aus Kentucky. Er kitzelt den Gaumen mit leicht rauchigen und pfeffrigen Noten, begleitet von einer feinen Süße. Gleichzeitig zeichnet sich der Wild Turkey durch sein glattes, seidiges Mundgefühl aus. Damit ist er ideal für alle Rye Whisky-Fans, die würzige Whisky-Cocktails zubereiten wollen.

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Tequila

Tequila Sunrise und Margarita dürfen auf keiner Getränkekarte fehlen – und auf Ihrer privaten Cocktailparty natürlich auch nicht. Deshalb brauchen Sie als Grundausstattung für Ihre Hausbar einen Tequila. Für diese Spirituose gilt ebenfalls: Einfach, aber von anständiger Qualität. Gute Tequilas erkennt man daran, dass sie zu 100% aus der Blauen Weberagave bestehen. Das Wolfsmilchgewächs macht den charakteristischen Tequila-Geschmacks aus, der idealerweise auch im Cocktail durchkommen sollte. Eine im Holzfass gereifte Variante muss es nicht sein, denn Tequilacocktails schmecken meist eher fruchtig-süß als herb und komplex.

Tequila 1800 Blanco

Am besten wählen Sie für Ihre Tequila-Cocktails einen Blanco Tequila. Der verfärbt den Drink nicht, so dass Sie mit Säften in allen Farben des Regenbogens experimentieren können. In unserem Onlineshop finden Sie zum Beispiel den Tequila 1800 Blanco. Sein kräftiges Agavenaroma, das weiche Mundgefühl und eine angenehme Mischung aus Fruchtigkeit und Würze machen ihn ideal für gut gelaunte Sommercocktails.

Weinbrand

Was Weinbrand angeht, können Sie bei der Grundausstattung für Ihre Hausbar wieder zwischen zwei Optionen wählen: Entweder einem französischen Cognac oder einem italienischen beziehungsweise spanischen Brandy. Cognac gilt allgemein als leichter, blumiger und fruchtiger, während Brandy eher schwere tabak- oder kakaoähnliche Noten aufweist. Allerdings kommt es im Einzelfall auf die jeweilige Machart und das Alter der Spirituose an. Wenn Sie gerade erst ins Cocktailmixen einsteigen, ist es ratsam, zu einem Brandy zu greifen, da diese in der Regel deutlich preisgünstiger sind.

Osborne Veterano Reserva

Grundsätzlich können alle Cocktailrezepte, die Cognac vorsehen, auch mit einem anderen Weinbrand zubereitet werden. Wir empfehlen etwa den Osborne Veterano Reserva mit seinen Geschmacksnoten von Nüssen, Vanille und gerösteten Kakaobohnen. Der opulente Geschmack macht ihn ideal für gehaltvolle After-Dinner Drinks wie Brandy Alexander oder Grave Digger.

Godet Cognac VS

Godet-VS-Cognac

Wenn Sie ohnehin ein Cognacliebhaber sind, spricht aber nichts gegen den berühmten Franzosen. Der Godet Cognac VS beschert Ihrem Cocktail dank feiner Untertöne von Aprikose und Pfirsich, Rosen und Veilchen sowie Gewürzen eine elegante Komplexität. Mit seiner herrlichen Goldfarbe und der dazu passenden Verpackung zieht der Godet VS zudem alle Blicke auf sich.


Nun wissen Sie, welche Spirituosen Sie sich als Hobbybarkeeper zulegen sollten. Alle anderen Getränke, die sie für eine professionelle Cocktailsession im eigenen Heim brauchen, stellen wir Ihnen im nächsten Beitrag zum Thema Grundausstattung für Ihre Hausbar vor. Übrigens finden Sie die komplette Barkeeper-Erstausstattung auch als Video auf unserem YouTube-Kanal Schüttelschule. Dort gibt es außerdem jede Menge Tutorials zum Thema Cocktails. Wir hoffen, Sie fanden unseren Artikel hilfreich und haben so richtig Lust bekommen, mit dem Mixen anzufangen. Falls Sie ein paar unkomplizierte Rezepte zum Üben brauchen, schauen Sie sich unseren Blogartikel Zehn einfache Cocktails aus nur vier Zutaten an.

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