Bourbon Whiskey – amerikanischer Whiskey Teil 2

Bourbon_Whiskey

Ein amerikanisches Original ist der Bourbon Whiskey. Neben Rye Whiskey ist er in jeder (Haus)Bar zu finden. Klar, er ist auch eine sehr vielseitige Spirituose, die sowohl pur überzeugt, als auch Cocktails seinen individuellen Stempel aufdrückt. So widmet sich der zweite Teil unserer amerikanischer Whiskey Reihe diesem Allround-Talent. Das ist auch seht passend, ist der Bourbon Whiskey doch auch historisch quasi die zweite Whiskey-Art, die in Amerika hergestellt wurde.

Nachfolgend finden sie deswegen eine kleinen Exkurs, was Bourbon überhaupt ist. Danach folgt wird ein Blick auf die Herstellung geworfen, bevor wir Ihnen ein paar Bourbon Whiskeys aus unserem Sortiment vorstellen.



Was ist Bourbon Whiskey?

Diese amerikanische Whiskey Art verdankt ihre Existenz schottischen und deutschen Einwanderern. Im 18. Jahrhundert brachten sie mit dem Wissen um seine Herstellung ein Stück Heimat mit in das unbekannte Land. Bald mussten sie aber feststellen, dass das Getreide, die Gerste, auf amerikanischen Böden nicht gedeiht. Also wichen sie auf das andere bekannte Getreide aus, dass für die Whiskeyproduktion auch noch heute verwendet wird: Roggen. Der Rye Whiskey erfreut sich auch seit jeher einiger Beliebtheit, ist er doch eine geschätzte Zutat in Cocktails. Allerdings gaben sich die Destillateure damals nicht damit zufrieden. Mit einem neuen Heimatland sollte anscheinend auch eine neue Art des Whiskeys entstehen. So wandten sie sich dem Gold Nordamerikas zu: Mais. Dieses Korn wuchs in außerordentlichen Mengen, genug um für Nahrung und Whiskey zu sorgen. So ward der Bourbon Whiskey 1789 in Pennsylvania geboren, als der Prediger Elijah Craig den ersten Whiskey aus Mais brannte.

Die heutige Hochburg des Bourbon Whiskey ist der Staat Kentucky. Dorthin wanderte die Produktion ab, als die Whiskeyrebellion fehlschlug, die sich gegen die erhobenen Steuern auf Destillate wehrte. Also wurde die Stadt Bourbon die neue Heimat und somit auch Namensgeber des Whiskeys. Auch wenn heute keine Destillerie dort mehr ansässig ist, hat sich der Name durchgesetzt und ist seit 1964 gesetzlich geschützt.

Herstellung

Wer weiß, wie schottischer Whiskey hergestellt wird, kann sich auch denken, wie Bourbon Whiskey entsteht. Eigentlich ist das ja auch logisch, wenn man bedenkt, dass die Schotten ihn mit in die neue Welt brachten. Also stellen die Destilerien die Maische, die beim Bourbon anteilig vor allem aus Mais besteht, selbst her. Danach wird sie in Column Stills zweifach destilliert. Dieses kontinuierliche Verfahren ermöglicht es effektiver, größere Mengen an Whiskey herzustellen.

Aber von vorne:

Die Maische beziehungsweise die Konzentration der Getreidearten ist besonders wichtig für den späteren Geschmack des Bourbon Whiskeys. Deswegen unterscheidet sich die genaue Zusammensetzung von Destillerie zu Destillerie. Was gleich ist, ist die Reihenfolge, in der die Getreidearten zum Wasser gegeben werden. Zuerst muss der Mais rein, denn der braucht am längsten zum Kochen. Danach folgen je nach Verwendung Roggen und Gerste und zum Schluss Weizen. Das Maischen löst die Stärke und damit den Zucker aus den Getreidearten. Die so entstandene Mash Bill vermischt man mit Hefe. Die Vergärung dauert zwischen drei bis fünf Tage. In saurer Umgebung geschieht das am effektivsten. Deswegen setzen die Destillerien dem Mash-Bill-Hefe-Gemisch in der Bourbon Whiskey Herstellung meistens noch die sogenannte Sour Mash, auch Stillage genannt, zu. Diese ist ein Rückstand an Getreideüberresten, der beim Column Still Destilliervorgang anfällt. Am Ende der Vergärung steht der sogenannte Beer Well, der 9 % Volumen hat.

Bei der ersten Destillation wird das Endprodukt der Vergärung zum Rohwhisky, dem White Dog gebrannt. Auch Low Wine genannt hat er ein Volumen von 20 %. Anschließend entsteht der High Wine, der 60 bis 70 % aufweist. Der Alkohol wird in der Column Still im dampfförmigen Zustand abgeschöpft. Bei dem gesamten Vorgang fällt dann die Stillage bzw. Sour Mash am Boden der Coffey Still aus.

Abschließend lagert der Bourbon Whiskey verdünnt auf ca. 60 % in getoasteten Fässern aus amerikanischer Eiche. Dabei gibt es zwei Varianten. Einerseits können die Fässer in den meistens fünfstöckigen Lagerhäusern rotiert werden. Andererseits kann bei der Abfüllung in Flaschen ein Blend aus Fässern jeder Etage erfolgen. Der Grund dafür ist die Feststellung, dass der Whiskey in den Etagen unterschiedlich reift.

Was dabei zu beachten ist

Um als Bourbon Whiskey zu gelten, müssen bei der Herstellung ein paar Dinge beachtet werden. Allen voran muss über die Hälfte der Mash Bill aus Mais bestehen, also mindestens 51 %. Die übrigen Getreidesorten sind nicht festgeschrieben. Deshalb können die Destillerien je nach dem gewünschten Charakter des Bourbon Whiskeys entscheiden, welche die restlichen 49 % ausmachen sollen. Roggen, Gerste und Weizen teilen sich den Rest, der auch mal geringer ausfallen kann. Die meisten Destillerien verwenden für ihre Maische nämlich Mais zu 60 bis 70 %. Außerdem finden auch nicht alle erwähnten Getreide Verwendung. Weizen verwendet man, wenn der Bourbon eine sanftere, weiche Textur haben und auch nicht ganz so kräftig schmecken soll. Dagegen gibt man Roggen mit in die Maische, um den Bourbon Whiskey zusätzlich würzige Noten zu verleihen.

Neben dem Maisanteil ist auch das Alkoholvolumen festgeschrieben. So darf er bei der Herstellung nie mehr als 80 % haben. Außerdem müssen die Destillerien den Bourbon Whiskey noch vor der Abfüllung in Fässer mit Wasser verdünnen. Der Alkoholgehalt darf nämlich nicht mehr als 62,5 % betragen. Bei den Fässern ist zu beachten, dass der Bourbon Whiskey ausschließlich in frisch getoasteten und ausgebrannten abgefüllt werden darf. Diese müssen aus amerikanischer Weißeiche sein. Das Toasten der Fässer dauert nicht mehr als zwölf Minuten. Damit erreicht man, dass der Zucker aus dem Holz karamellisiert wird. Beim Verkohlen unterscheidet man zwischen vier Graden. Dabei ist eins der mit der geringsten Holzkohleschicht in den Fässern. In solchen Fässern lagert Bourbon Whiskey. Wie lange er dort ruht, ist nicht festgeschrieben. Allerdings muss einer, der sich Straight Bourbon nennen will, mindestens zwei Jahre reifen. Im Übrigen müssen alle Bourbon Whiskeys, die weniger als vier Jahre reifen mit einer Altersangabe auf dem Etikett der Flasche versehen sein.

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Unsere Empfehlungen

Die folgenden Bourbon Whiskeys stammen zumeist aus bekannter Hand. Daher erscheint unsere Auswahl auf den ersten Blick vielleicht als gewöhnlich. Allerdings sollte niemand selbst bei scheinbar bekannten Produkten vorschnell urteilen. Schnell verurteilte und als langweilig abgestempelte Dinge verdienen immer wieder neue Chancen. Vor allem bei Whiskey kann man immer wieder neue Facetten entdecken. Vielleicht stecken Sie als Bourbon Whiskey Kenner Ihre Nase also mal wieder in ein Glas mit als populär und kommerziell verschrienen Whiskey. Kann sein, dass Sie überrascht werden. Von uns handverlesen präsentieren sich hier nun also Bourbon Whiskeys von Jim Beam, Four Roses, Michter’s, 3 Badge Beverage Corporation und Co.

1776 Straight Bourbon Whiskey

Bourbon Whiskey: 1776_Straight_Bourbon_WhiskeyElijah Pepper gab dieser Marke ihren Namen. Sehr wahrscheinlich mitunter zu Ehren der Unterzeichnung der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung im selben Jahr, 1776. Obwohl die Marke, die lange in Familienbesitz war, heute der Georgetown Trading Company angehört, findet man den gleichen Geist wie vor über 300 Jahren vor. Das heißt leider nicht, dass ein Tropfen eines so alten Whiskeys der Marke in den heutigen wiederzufinden ist. So etwas wäre undenkbar. Allerdings fanden sich alte Aufzeichnungen eines Nachkommen Peppers wieder. Dort konnte die GTC einige Rezepturen entnehmen, sodass die heutigen 1776er Whiskeys nach authentischen, altbewährten Rezepten hergestellt werden.

Die Maische für den 1776 Straight Bourbon Whiskey besteht zu mindesten 38 % aus Roggen. Also ist es nicht verwunderlich, dass dieser vom Bouquet bis in den Abgang den Charakter des Whiskeys prägt. Eine gewisse Alkoholschärfe begleitet den Geruch und Geschmack. Mit ein paar Tropfen Wasser kann man das jedoch abdämpfen. So kommen Aromen von Vanille, Honig und spritziger Orange deutlicher hervor. Außerdem ist der Abgang leicht zimtig.

Knob Creek Bourbon

Knob_Creek_BourbonKnob Creek – So heißt ein Bach in der Nähe der Jim Beam Brennerei. Demnach spielte wohl die Liebe zur Heimat eine Rolle in der Benennung. Die Motivation hinter dieser Mark ist die Herstellung von Whiskey, wie er vor der Prohibition getrunken wurde. Obgleich er ohne genaue Altersangabe kommt, ist bekannt, dass der Knob Creek Bourbon dreimal länger in gekohlten Eichenfässern reifte als verlangt. Als Straight Bourbon Whiskey sind das also ein Minimum von sechs Jahren. Der so entstandene Whiskey verbindet Röstaromen von Erdnüssen und Getreide mit den klassischen süßen Vanille- und Karamellnoten. Dazu gesellen sich zimtige und schokoladige Anklänge. Von einer dezenten Muskatnusswürze begleitet, ist die Erfahrung dieses Bourbon Whiskeys lange und intensiv.  Die Jury beim internationalen Spirituosenwettbewerb wertschätzte diesen Knob Creek 2004 mit der Goldmedaille.

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Four Roses Bourbon

Bourbon Whiskey: Four-Roses-BourbonIn Lawrenceburg steht die Destillerie und in Cox’s Creek befinden sich die Abfüllungs- und Lagerstätte. Gemeint ist die Four Roses Distillery, die Paul Jones Junior 1888 gründete. Seine Rezeptur für Bourbon schließt den Mix aus Bourbon Whiskeys ein, die auf zwei Mash Bills und fünf Hefekulturen basieren. Demnach entsteht jedes Mal ein einzigartiger Bourbon Whiskey unter sehr aufwendigen Bedingungen. Für den Four Roses Bourbon mischt heute Master Distiller Brent Elliott die alte Rezeptur zusammen. Sie beinhaltet Whiskeys, denen beide Mash Bills und alle fünf Hefekulturen zu Grunde liegen. Insgesamt sind also zehn Whiskeys and der Herstellung des Four Roses Bourbon beteiligt. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass er mehrfach ausgezeichnet ist und wiederholt ausgezeichnet wird – zuletzt 2019 mit Doppelgold bei der Cigar and Spirits World Spirits Competition.

Hinter einer schönen goldenen Farbe steckt eine vielschichtige Aromen-Komposition. Der Four Roses ist sowohl fruchtig als auch würzig. Krautige Noten und florale Essenzen komplettieren das Bild. Man durchlebt die gesamte Expertise der Destillerie. Geruch und Geschmack gehen sanft ineinander über. Dabei kristallisiert sich die Frucht im Geschmack heraus. Äpfel und Birnen sind erkennbar in einem knackig-frisch-fruchtigen Höhepunkt. Weich, sanft und würzig klingt der Four Roses Bourbon Whiskey aus.

Legent

Der Legent ist ein besonderer Vertreter der Bourbon WhiskeyBourbon Whiskey: Legent Gattung. Bourbon Ikone Jim Beam tat sich dafür mit dem japanischen Unternehmen Suntory zusammen. Insgesamt dienten so drei Fassarten als Lagerstätte und Aromen-Geber des Legent Bourbon Whiskey. Von Jim Beam’s Seite verwendete Master Distiller Fred Noe ganz gesetzestreu die frisch-ausgebrannten Fässer aus amerikanischer Weißeiche, Shinji Fukuyo ließ einen Teil des original Noe Bourbons in französischen Sherry- und Weinfässern lagern. Die erneute Verschmelzung mit Noe Bourbon bildet den Legent Whiskey.

Typische Bourbon Noten von Vanille, Karamell und Eiche verweben sich durch die ungewöhnliche Fassreifung mit den spezifischen Sherry-Aromen. Darunter liegt eine dezente, frische Weinsäure. Geschmeidig, komplex und aromatisch – Der Legent zeigt, was eine internationale Zusammenarbeit hervorbringen kann.

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Michter’s 10 Year Kentucky Straight Bourbon

Michter's_10_Year_Kentucky_Straight_BourbonEigentlich ist die Michter’s Brennerei eine der ältesten in Amerika. Jedoch schloss die ursprüngliche 1989 in der Bourbon Whiskey Geburtsstätte, Pennsylvania. Die heutige eröffnete 2004 in der aktuellen Whiskey Hochburg, Kentucky. Für ihren Erfolg sorgt Master Distiller Willie Pratt, der mit seiner langjährigen Erfahrung von der Auswahl des Getreides bis zur richtigen Lagerung alles im Griff hat. Besonders stolz ist er auf das Holz der Fässer. Dieses wird nämlich mindestens eineinhalb Jahre und bis zu drei Jahre ausgiebig getrocknet bevor es weiterverarbeitet wird.

Bei dem Michter’s 10 Year Kentucky Straight Bourbon meinte es das familiengeführte Unternehmen echt gut. Mit zehn Jahren reifte der Whiskey Bourbon fünfmal länger als für einen Straight Bourbon vorgeschrieben. Diese Geduld zahlt sich aus. Neben typischen Bourbon Noten wie Eichenholz und Vanille, verzaubert der Michter’s 10 Year Kentucky Straight Bourbon auch mit einer Ingwer- und Rauch-Würze. Außerdem ist der Whiskey Bourbon grundlegend süß. Diese ist charakterisiert durch Honig, Muscovadozucker und Toffee.

Bib & Tucker Small Batch Bourbon

Nicht aus Kentucky, sondern aus dem sonnigen KalifornienBib&Tucker_Small_Batch_Bourbon stammt dieser Bourbon Whiskey. Eine kleine, eher unbekannte Destillerie namens 3 Badge Beverage Corporation siedelte sich 2014 dort an. Dahinter steckt ein die Sebastiani Familie deren Brenn-Wurzeln bis in die 80er des 19. Jahrhunderts reichen. Dabei besteht die Tradition in dieser Familie nicht nur aus der Fertigung von Alkohol durch qualitative Handwerkskunst, sondern auch in der Wahl der Destillerie-Gebäude. 1888 startete das Unternehmen in einer umgebauten Feuerwehr Station in Sonoma und auch 2014 fiel die Wahl auf das Patten Street Firehouse in Sonoma. Mit nur jeweils einer Column und Pot Sill konzentrieren sie sich auf kleine Chargen und behandeln ihren Bourbon Whiskey äußerst gut. In der Mash Bill sind 70% Maisanteil. Dazu kommt eine Fassreifung von mindestens sechs Jahren und wird ohne Kältefiltration abgefüllt.

Um seine Besonderheit noch deutlicher zu machen schmeißt er sich wortwörtlich in Schale. Bib & Tucker ist nämlich Teil einer englischen Redewendung, die besagt, dass man sich fein herausputzt um auszugehen. Dazu wurde der Bib & Tucker Small Batch Bourbon zweifach destilliert – einmal durch die Column Still und anschließend durch die Pot Still. So wird er besonders rein. Die sechs Jahre Reifung minus der Filtration sorgen für ein von Vanille geprägtes Aroma. Dahinter verschwinden interessante Noten von erdigen Noten keineswegs. Es riecht und schmeckt wie nach frischgemähtem Gras und alten Ledereinbänden. Dabei ist er weich und würzig während gleichzeitig eine dezente Süße die Sinne umschmeichelt.

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Jefferson’s Bourbon

Jefferson's_BourbonMcClain & Kyne ist keine Brennerei. Trotzdem haben Sie eine eigene Whiskey Marke. Diese entsteht durch das Vermengen handverlesener, eingekaufter Fässer Bourbon. 1997 entschloss sich der Theoretiker Chet Zoeller mit seinem Sohn, die Worte vom Blatt in die Flasche fließen zu lassen. Er beschäftigte sich nämlich eingehend mit der Geschichte des Bourbons und hatte damit ein fundiertes Wissen über die Produktion. Das Erbe einer in der Alkoholproduktion versierten Vorfahrin, die deswegen sogar 1799 inhaftiert wurde, half zusätzlich. So halten sie sich an die historische Herstellung in kleinen Abfüllungen. Der Erfindergeist und die Neugier des Founding Father’s Thomas Jefferson imponiert Vater und Sohn zusätzlich, sodass ihre Bourbon Whiskey Experimente dessen Namen tragen.

Für diesen Jefferson’s Bourbon dienten bis zu vier Straight Bourbon Whiskeys. Welche genau das sind, ist nicht bekannt. Allerdings weiß man, dass sie unterschiedlich alt sind, nach gesetzlichen Vorgaben also mindestens zwei Jahre gereift sind und sowohl aus den USA als auch aus Kanada stammen. Nach dem Verblenden reift der Jefferson’s zusätzlich sechs bis zehn Jahre in mit Metall ausgekleideten Lagern. Ein weicher, sanfter aber dennoch unerwartet kraftvoller Bourbon Whiskey entstand daraus. Typische Eichen- und Vanillearomen verbinden sich mit fruchtigen Komponenten wie Pfirsich und Beeren. Daneben spielen eine cremige Honigsüße und eine dezente Rauchnote miteinander.

Evan Williams Black Label

Eine Marke zu Ehren des ersten kommerziellen WhiskeybrennersEvan_Williams_Black_Label Kentuckys mit walisischen Wurzeln ist Evan Williams. 1783 expandierte Evan Williams am Ohio River in Louisville das Familiengeschäft mit seiner Brennerei. Seit 1960 wird unter seinem Namen Straigth Bourbon Whiskey produziert. Dabei destilliert die Heaven Hill Destillerie sie noch in Louisville. Daraufhin reift er sechs Jahre in frisch-ausgekohlten Fässern aus amerikanischer Weißeiche und in Bardstown dann die Abfüllung.

Evan Williams Black Label weist natürlich die Bourbon-typische Vanille-Note auf. Dazu gesellen sich weitere süße Aromen von Karamell und Rohrzucker. Für ein bisschen Pep sorgt ein dezenter Unterton frischer Minze neben den üblichen Eichennoten.

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In unserem Onlineshop oder unserem Laden in der Essener Innenstadt finden Sie alle diese Bourbon Whiskeys und noch viele mehr. Sollten Sie ein Fan von Whiskey Cocktails sein, ist unser Beitrag Manhattan Cocktail und andere Cocktails mit Whisky etwas für Sie. Schauen Sie doch auch mal auf unserem YouTube Channel, der Schüttelschule vorbei.

Falls Bourbon Whiskey Sie doch nicht so ganz überzeugt haben sollte, Sie aber auf würzig-süße Kreationen stehen, dann ist vielleicht Rum etwas für Sie. Eine kleine Auswahl bietet der Beitrag Guter Rum zum pur Trinken – 7 alternative Empfehlungen, mit dem Schlagwort Rum finden Sie aber noch viel mehr.

Alle, die immernoch nicht entschieden sind, sind willkommen sich in unserem Geschäft vor Ort beraten zu lassen. Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen da gerne weiter.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Probierfreude und Neugirede und sagen:

CHEERS!

Ihr Banneke Team

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