Klassische Cocktails: Daiquiri

Cocktails

Als nächsten Cocktailklassiker wollen wir uns heute den Daiquiri vornehmen. Ein Drink den die meisten wahrscheinlich schon einmal in irgendeiner Form getrunken, oder zumindest auf einer Getränkekarte gefunden haben. Dies liegt vor allem an der enormen Wandelbarkeit des Grundrezeptes welches eine hervorragende Basis für fruchtige Varianten, wie „Frozen Daiquiri“ bietet.

Als besonderes Highlight, bieten wir Ihnen ab sofort unseren YouTube Channel und unsere Schüttelschule als Service an. Als erstes zeigen wir Ihnen die Zubereitung eines Daiquiri!

Schüttelschule

Als Basis für fast jede Form des Daiquiri verwendet man einen Blanco Rum auf Melassebasis. Hierfür eignen sich besonders: Matusalem Platino, Bacardi Superior Heritage oder Brugal Ron Blanco Especial. Agricole oder Martinique Rhum ist zwar prinzipiell für das Mischen mit Zucker und Limette gut geeignet, jedoch handelt es sich dann nicht mehr um einen Daiquiri, sondern vielmehr um einen „Ti Punch“. Ebenfalls ein Cocktail welchem wir uns noch einmal widmen werden, welcher jedoch in seiner Aromatik völlig anders angelegt ist.

Bevor wir uns der Herstellung, der Geschichte und den spannenden Varianten zuwenden hier zunächst unser empfohlenes Rezept für den, wie wir finden, perfekten Daiquiri.

Barcadi Superior Heritage

Banneke´s Favourite Daiquiri

// 6cl Bacardi Superior Heritage
// 3cl frischer Limettensaft
// 2cl Saint James Rohrzuckersirup

Alle Zutaten zusammen in einen Shaker geben und anschließend mit viel Würfeleis auffüllen. Kräftig und relativ kurz Shaken und mit Strainer (Barsieb) und Feinsieb in eine vorgefrostete Martinischale absaihen. Am Glasrand mit einem Limettenkeil garnieren.

 

 

Der Limettenkeil als Garnitur bietet im Gegensatz zu einer Limettenscheibe mehrere Vorteile die bei näherem Betrachten auf der Hand liegen. Zum einen hängt ein Limettenkeil stabiler am Glasrand und stört einen beim Trinken weniger schnell im Gesicht. Zudem kann man ihn, falls man dies möchte, auch viel einfacher essen. Oder einfach den Saft mit den Fingern auspressen, falls man seinen Drink etwas saurer genießen möchte. Auch dem Thema Garnituren werden wir uns zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal widmen.

Wie bei den meisten Cocktailklassikern, lässt sich auch beim Daiquiri wieder nicht ganz genau bestimmen wo und wann er zum ersten Mal gemixt wurde. Zumal sich das Rezept selbst recht einfach gibt. Angenommen wird, dass man in der Karibik im späten 1900 Jahrhundert dazu kam die heimischen Rums auch zum mixen von Cocktails zu verwenden.

Der Daiquiri hat jedoch mehr als nur seine Entstehungsgeschichte zu erzählen. Sein wohl berühmtester Fan war Ernest Hemingway. Der Ort an dem er nicht nur den Daiquiri am liebsten gemixt bekam war die „El Floridita“ Bar in Havana.

Diese wirbt noch heute mit dem Slogan: „La Cuna del Daiquiri“ was soviel heißt wie: „Die Wiege des Daiquiri“. Mit Sicherheit ist sie die „Wiege“ der von Mr. Hemingway bevorzugten Variante, dem „El Floridita Daiquiri“.

Die Besonderheit bei dieser Variante ist, dass ein Teil der Süße nicht vom Zuckersirup kommt, sondern zusätzlich Maraschino verwendet wird. Dies war wohl ursprünglich auf die Diabetes Erkrankung von E. Hemingway zurück zu führen, entpuppte sich aber im Glas als echter Glücksgriff!

Zum Nachmixen hier unser Rezept für den:

Floridita Daiquiri

// 5cl Havana Club 3 anos
// 1cl Luxardo Maraschino
// 1cl Saint James Rohrzuckersirup
// 3cl frischer Limettensaft

Alle Zutaten zusammen in einen Shaker geben und anschließend mit viel Würfeleis auffüllen. Kräftig und relativ kurz Shaken und mit Strainer und Feinsieb in eine vorgefrostete Martinischale absaihen. Mit einer Griottes oder Cocktailkirsche im Glas garnieren.

Luxardo Maraschino

Saint James Rohrzuckersirup

Havana Club

Eine Variante des Daiquiris welche viele sicher kennen und besonders schätzen sind die eingangs schon erwähnten „Frozen“ oder „Fruit“ Daiquiris. Diese unterscheiden sich nicht nur in der Rezeptur, sondern auch in der Herstellung, Präsentation und Textur deutlich von ihrem Stammvater.

Besonders beliebt sind erfahrungsgemäß „Strawberry“ und „Raspberry“ Daiquiris.

Für beide Varianten finden sie bei uns die passenden Pürees. Jedoch eignen sich auch tiefgefrorene Früchte für die Herstellung. Bei diesen sollte man allerdings immer berücksichtigen, dass sie von Haus aus relativ viel Säure mit in den Drink bringen. Also sollte man vorsichtig mit dem entsprechen Fruchtsirup oder Zucker angleichen. Bei der Herstellung sollte ein möglichst starker und robuster Elektromixer verwendet werden, da nur mit diesem und dem richtigen Würfeleis die gewünschte Konsistenz erzielt werden kann.

Ihrer Phantasie ist beim Experimentieren mit diesem Grundrezepten kaum Grenzen gesetzt. Fast alle gefrorenen Früchte lassen sich zu spannenden Varianten einsetzen. Ganz zu schweigen von der Vielzahl an aufregenden Rums welche sie bei Banneke.com/Sprituosen/Rum finden können. Viel Spass beim Ausprobieren und schreiben Sie uns Ihre Rezepte, Erfahrungen und Fragen direkt in den Kommentaren oder unter: blog@banneke.de

Hier also die Anleitung für Ihren:

Monin Pueree Strawberry

Frozen Daiquiri

// 6cl Matusalem Platino
// ca. 3cl frischer Limettensaft
// ca. 2cl Saint James Rohrzuckersirup
// ca. 10-15cl Fruchtpüree oder etwa eine Hand voll (gefrorener) Früchte.

Den Boden des Elektromixers mit etwa zwei Händen voll Würfeleis bedecken. Anschließend alle Zutaten hinzufügen. Den Mixer auf hoher Stufe so lange arbeiten lassen (meist etwa 20sek.), bis sich eine sämige, halbgefrorene Konsistenz ergibt. Abschmecken und gegebenenfalls noch einmal kurz mixen. Anschließend in ein vorgefrostetes Coktailglas gießen und mit der entsprechenden Frucht garnieren.

Frohes Mixen und Cheers!

Ihr Banneke Team

blog@banneke.de

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