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Malt

Neben den Blends, die beim Irish Whiskey mit Abstand die am weitesten verbreitete Variante ausmachen, haben sich auch einige Single Malt Whiskeys der grünen Insel erfolgreich am Markt etabliert. Wie schottische Single Malts werden ihre irischen Nachbarn im Pot-Still-Verfahren in kupfernen Brennblasen gewonnen. Grundlage dafür ist Gerstenmalz, das jedoch meist ungetorft daherkommt. Eine irische Besonderheit ist die dreifache Destillation; ferner sind die Brennblasen im Vergleich zu Schottland tendenziell etwas größer.

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  1. Glendalough 17 Years Mizunara Finish 46% 0.70
    Glendalough 17 Years Mizunara Finish 46% 0.70
    0,7 l 46 % Vol.
    Finish in Mizunara Cask
    exotische Frucht, orientalische Würze & Vanille
    komplex
    210,28 €
    Inkl. 19% Steuern,exkl. Versandkosten
    300,40 € / 1 l
  2. Glendalough Burgundy Cask Finish 42% 0.70
    Glendalough Burgundy Cask Finish 42% 0.70
    0,7 l 42 % Vol.
    Burgundy Cask Finish
    limitierte Edition
    Vanille und Gewürze
    26,65 €
    Inkl. 19% Steuern,exkl. Versandkosten
    38,07 € / 1 l
  3. Glendalough Madeira Cask Finish 42% 0.70
    Glendalough Madeira Cask Finish 42% 0.70
    0,7 l 42 % Vol.
    Madeira Cask Finish
    limitierte Edition
    tropisch-würzig
    28,69 €
    Inkl. 19% Steuern,exkl. Versandkosten
    40,99 € / 1 l

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Die Tradition der Whiskeyherstellung ist in Irland fast so alt wie in Schottland, wenngleich sich an dieser Streitfrage eine gewisse Rivalität aufhängt. Deshalb sind irische Brennereien dazu übergegangen, ihre Brände durch ein zusätzliches E gegenüber den schottischen Nachbarn abzugrenzen. Schließlich sicherten sich die Iren in der Anfangszeit der professionellen Brennerei einen deutlichen Vorsprung. Traditionell war vor allem der US-amerikanische Markt von Irish Whiskey geprägt. Der Ire Aeneas Coffey brachte schließlich das kontinuierliche Destillationsverfahren für Grain Whisky zur Perfektion, welcher die Grundlage für Blends bildetet. Weil die Schotten diese neue Technik schnell aufgriffen, errangen sie wiederum die Markthoheit für sich. In Folge der amerikanischen Prohibition wurde die irische Whiskey-Industrie dann in ihren Grundfesten erschüttert und viele Brennereien sahen sich gezwungen, den Betrieb einzustellen.

Die Single Malts von Bushmills und Cooley gehören zu den ersten überhaupt, welche nach dem großen Niedergang der irischen Brennereien erfolgreich abgefüllt wurden. Während die Seele des irischen Whiskeys im immer noch recht seltenen Pure Pot Still zu suchen ist, erfreuen sich Single Malt Whiskeys unter Liebhabern irischen Whiskeys wachsender Beliebtheit. Nicht zuletzt äußerst sich dies in der Wiederbelebung traditioneller Marken wie Locke’s und Tyrconnell sowie in Neugründungen von Destillerien wie Teeling. John Teeling hat mit der Cooley Distillery dazu beigetragen, dass sich die Brennmeister in den letzten Jahren vermehrt in Richtung Schottland orientiert haben. Die ausdrucksstarken Single Malts von Connemara, eine Marke, die nach der Landschaft im Westen Irlands benannt wurde, steht für zweifache Destillation und den Einsatz von getorftem Gerstenmalz. In Deutschland ist vor allem die Marke Tullamore Dew bekannt.