Mosel

Die Landschaft des deutschen Weinbaugebiets Mosel ist traditionell vom Weinbau geprägt. Dort begann der Weinanbau schon mit den alten Römern, denn an der Mosel liegt gleichzeitig auch die älteste Stadt Deutschlands: Das von den Römern vor über 2.000 Jahren als Augusta Treverorum gegründete Trier. Aber die Mosel bietet weit mehr Superlative, sie ist auch das größte Steillagenanbaugebiet der Welt.

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Das Weinbaugebiet Mosel umfasst heute Lagen an der Mosel und in Nebentälern an der Saar und dem Ruwertal bei Trier. Mehr als 5.000 Winzer bewirtschaften dort eine Rebfläche von rund 9.000 Hektar, häufig in Steillagenweinbau mit einem Gefälle zwischen 30 und 60 Prozent. An der steilsten Stelle des Bremmer Calmont beträgt das Gefälle sogar beinahe 70 Prozent. Für den Weinbau sind die steilen Lagen ebenso wie ihre Ausrichtung nach Süden hin ein entscheidendes Qualitätsmerkmal. Denn der Anbau an der Mosel ist Witterungsbedingt keineswegs einfach. Mit viel Geschick und Ideenreichtum haben sich die Winzer über Jahrhunderte hinweg diesen Bedingungen angepasst. Moderne Drahtanlagen lösen nach und nach die klassische Einzelpfahlerziehung ab. Die Böden an der Mosel sind überwiegend durch grauen Schiefer und Muschelkalk geprägt. Riesling ist mit Abstand die dominierende Rebsorte und für den großartigen Ruf der Moselweine verantwortlich.

Von der breiten Masse werden Moselweine oft als süß und fruchtig empfunden, was zu ihrer Beliebtheit durchaus beigetragen hat. Aber Weißwein von der Mosel kann auch anders, wie die eleganten und raffinierten Weine des Weinguts Carl Loewen eindrucksvoll belegen. Diese Weinkellerei keltert bereits seit dem Jahr 1803 überwiegend Riesling, außerdem gehört zu diesem Gut einer der ältesten Weinberge mit Rieslingreben der Welt.