Martell

Jean Martell gründete das nach ihm benannte Cognachaus im Jahr 1715 nachdem er seine Heimat, die Insel Jersey, verlassen hatte, um sich in Cognac anzusiedeln. Bereits 1728 kaufte Jean Martell die Ländereien und Weinberge, die noch heute im Besitz der Firma sind. Die Weine für die Destillation stammen aus den vier besten Anbaugebieten des Cognacs. 3% des jährlichen Bedarfs werden von Martell selbst angebaut. Der Rest wird von unter Vertag stehenden Winzern geliefert. Das besondere an Martell ist der relativ hohe Anteil von Borderies-Weinen, die dem Cognac einen süßlich-schweren, gleichzeitig aber eleganten Stil verleihen. Die Reduzierung des Alkoholgehalts erfolgt nicht einfach nur mit destilliertem Wasser, sondern nur mit einer Mischung aus Cognac und destilliertem Wasser. Die Reifung erfolgt in Tronçais-Eiche. Heute gehört das Unternehmen zur französischen Pernod Ricard Gruppe, die unter anderem auch Traditionsmarken wie Glenlivet und Beefeater besitzt.
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