Lanson

Der Ursprung des Hauses Lanson führt zurück ins Jahr 1760 in welchem Francois Delamotte die Produktion und den Vertrieb aufnahm. 1828 kam sein Sohn Jean-Baptist Lanson dazu. Da die Gründer des Hauses Ritter des Malteserordens waren, wurde das Malteserkreuz als Markenzeichen im Firmennamen geführt. Als Delamotte 1837 starb, nannte man das Haus Veuve Delamotte-Barrachin und die Neffen Victor-Marie und Henri Lanson traten der Firma bei. 1856 starb die Witwe Delamotte und die Familie Lanson übernahm das gesamte Unternehmen und nannte es Lanson Père et fils. Das Haus erschloss tatkräftig die Exportmärkte. Österreich, Ungarn, Holland, Russland und England gehörten zu den ausgebauten Märkten. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Lanson zum offiziellen Hoflieferanten des englischen, schwedischen sowie des spanischen Königshauses ernannt. Bis 1980 gab es mit dem bekannten Champagnerhaus ein ständiges auf und ab. Ruhe kehrte erst ein als es 2006 an die Champagnergruppe Boizel Chanoine Campagne (BCC) verkauft wurde. Den größten Teil seiner benötigten Trauben erhält das Haus von Vertragswinzern. Lanson gehört zu den Kellereien in der Champagne, die auf die malolaktische Gärung verzichten und behält dadurch seine Frische und kann seine Fruchtaromen voll entfalten.
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